Kaum zu glauben…

…aber ich habe es doch noch geschafft, in diesem Jahr wenigstens ein Paar Socken zu fabrizieren!

Rapsocks01
Wunschsocken für beste Freundin aus Wollbutt „Curry“

Dabei konnte ich auch voller Freude feststellen, dass ich es nicht verlernt habe und dass es immer noch Spaß macht.

Lasst Euch von dem Wetter nicht das Wochenende vermiesen, Regen bringt zusätzliche Strickzeit 😉

Liebe Grüße in die Runde!

Warum…

… eigentlich habe ich so absolut keinen Bock mehr auf Sockenstricken?
Bin wirklich erstaunt, dass mein diesjähriger Sockenzug 10 Paar anzeigt und die Nachfrage bei Ravelry ergab, dass das sogar stimmt. Wann hab ich die nur alle gestrickt? Und mit welcher Motivation? Und warum ist mir diese so total abhanden gekommen? Kann es an diesem sicher ewig unvollendet bleibenden Werk liegen?

Gibt es jemanden unter Euch, dem es eventuell genauso geht und der sogar weiß, weshalb????

Fragende Grüße in die Runde
Froggie mit einem Berg von Sockenwolle, dem wohl ein grausiges Schicksal als Decke oder so bevorsteht….

Bin ich Erfinderin des "Quartalsblogging"?

wenn ja, dann möchte ich das schon mal kundgetan haben ;-)) Wochenlang ruht der Blog (war ja nicht das erste Mal *hüstel*) und dann geht es Schlag auf Schlag… Hier also gleich der vierte Schlag für dieses Blog-Quartal 😉
Denn, ja klar, ich hab ja auch ein Paar Socken gestrickt. 12für14 heißt der „Zwang“ dahinter und um nicht wieder dermaßen ins Hintertreffen zu geraten, habe ich sofort nach der Ziehung das August-Wölleken auf die Nadeln genommen.
Es handelte sich um eine gut abgelagerte kunterbunte Zitron-Sockenwolle „Trekking handart – Kamerun“.
Das tat ja fast in den Augen weh beim Stricken (das Foto habe ich etwas „verblasst“ – bei den Socken unten stimmen die Farben recht genau) und Muster erübrigten sich. 6/2-gerippt hab ich das nun gestrickt und mehr brauchte es nicht.

Erwartungsgemäß sah das das Waschwasser des Entspannungsbades eher nach einem Blutbad als nach einer simplen Sockenwäsche aus, aber das kennt man ja von der Firma zur Genüge, ich werde auch keine Garne von dort mehr kaufen, das steht fest, denn es passiert jedesmal und eine Hose musste schon dran glauben – meine Sorglosigkeit zu vermuten, Baumwoll-Mischgarn könne gar nicht färben. Und wie das konnte!
Okay, zurück zu den Socken, kurz und schmerzlos, das sind sie (meine Digi hatte enorme Probleme, entweder wollte sie das Muster oder aber die Farben zeigen; ich hab mich eher für die Farben entschieden):

Sockige Grüße in die Runde
Froggie

Gleich noch einen nachgeschoben….

…habe ich jetzt mit dem vierten und vorerst (versprochen!) letzten Sockenpaar aus der Wollfroschproduktion. Da mir die Bogensocken, die dem Herrn Wollfrosch mit vier Schuhgrößen mehr perfekt passen, aber eigentlich ja meine werden sollten, zu denken gegeben hatten, hab ich – Versuch mach ja kluch – da gleich noch einen drauf gelegt und diese lustigen Socken aus ganz normalem Sockengarn und mehr gerippt gestrickt. Die Anzahl der Maschen und Runden ist die gleiche, aber der Unterschied: Die neuen haben die vorgesehne Größe. Na bitte, geht doch!
In der Anleitung ist ein Fehler, der die Maschenzahl für die gegenläufigen Abnahmen an der Ferse betrifft. Aber den erkennt man schnell und kann das noch ohne Schaden richten. Fakt ist aber auch, dass diese Socken ideal sind für Menschen mit hohem Spann und eher breitem Vorderfuß. Für so schlanke Füße wie die meinen (ja, irgendwas muss ja auch an mir schließlich schlank sein, nääch?) sind sie demzufolge nicht wirklich notwendig. Aber ich weiß längst, wem sie prima passen werden und für diejenige hab ich sie ja nun auch gestrickt – verstärkte Herzchenferse inklusive.

Das Garn, ein „Regia BlitzColor“ war leider eher enttäuschend, da es ungewohnt hart und storr daher kam und das Muster sehr weit weg ist von der Abbildung auf der Banderole. Dass man die Socken mit ein wenig Lanolin weicher bekommt, da bin ich ganz optimistisch und „schön bunt“ sind auch so;-)
Und nun kann ich mich ganz entspannt zurücklehnen und auf die nächste Ziehung 12für14 am Monatsende warten. Da hoffe ich nur, dass ich dann nicht wieder über vier Ziehungen auf einen neuen Anfall von Sockenwut warten muss ;-))

Liebe Grüße in die Runde
Froggie

Bogensocken

nun sind sie fertig, die Bogensocken und ich verspreche (winke, winke, Pia ;-)), dass ich mir jetzt auch wieder selbst Sockendesigns aussuche (ist ja nicht so, dass man frau da keine Auswahl hätte….) und nicht schnöde nachäffe ;-))
Ja, also die Bogensocken. Nicht so ungeheuer meins. Allerdings wird es einen zweiten Versuch geben, da dieser hier wohl recht ungünstig im Zusammentreffen von Material (BW-Mischung von LG), Färbung (sieht man ja) und Strickweise war.  Sozusagen ein kleiner Unglücksrabe. Aber auch solche haben manchmal Glück, denn der Herr Wollfrosch fand das sockige Werk geradezu begeisternd und damit bin ich dann auch zufrieden und hatte auch gleich ein Geschenk zum heutigen Hochzeitstag, den ich ausnahmsweise mal nicht vergessen hatte.
Weiter mit Genörgel. Bei den Socken – jedenfalls in der von mir gestrickten Variante – entstand infolge der Zunahmen an der Sohlenseite unter dem Ballen allerhand zusätzliche Weite, die ich nicht gebrauchen kann, die aber für Herrn Wollfroschs Füße geradezu ideal ist. Und die angegebene Größe 39/40 entpuppte sich als 42, noch ein Grund mehr, an Herrn Wollfrosch zu denken ;-)) Mehr sag ich jetzt nicht, hier die Fotos (farblich trifft es das Detailfoto am besten):

 

Liebe Grüße in die Runde, kommt trotz der Affenhitze gut in die neue Woche!
Froggie

(Und wer jetzt vor Entsetzen starr ist wegen meiner Geschmacklosigkeit, dem verrate ich, dass die Socken natürlich nicht mein Hochzeitstagsgeschenk für den GöGa waren; das gibt dann eher eine ausgiebige Schlemmerei im Lieblings Eiskaffeé!)

Tatsächlich mal wieder Socken

Es war eine tolle Idee, die da in der Restend-Gruppe bei Ravelry aufkam; fünf Farbpanscherinnen mussten sich finden, von denen jede einen
Strang selbstgefärbte SoWo in fünf gleiche Teile teilte, von denen sie vier an
an die Mitmacherinnen schickte, die jeweils auch einen an jede in der Runde verschickten. Daraus sollten dann Socken gebastelt werden.
Das macht irre Spaß, wie sich schnell herausstellte, vorausgesetzt, man mag
wuselnde Kullerknäulchen 😉 Damit war ich aber versöhnt, als sich das Farbgemisch (es gab keinerlei farbliche Vorgaben) so
unerwartet schön entwickelte…

Aus dem hier

 Wurde das hier:

 Eine tolle Verwandlung, oder?

Für die Restefanatiker unter Euch (denn man kann das ja auch aus eigenen Resten machen) schreib ich mal die Blenderfolge auf, denn ich finde die absolut gelungen. Ich habe diesen Farbmustersatz von 27 Runden für Schaft und Fuß je zweimal gestrickt, das hat perfekt gepasst.

3 R. Farbe 1
5 R. Farbe 2
3 R. Farbe 3
4 R. Farbe 4
3 R. Farbe 3
2 R. Farbe 2
4 R. Farbe 1
3 R. Farbe 4

Liebe Grüße in die Runde
Froggie mit den bunten Socken

Wieder da und doch nicht wieder da

der Urlaub ist zuende und ich bin wieder hier und doch nicht hier. Es war eine traumhaft schöne Woche, die sich ruhig um eine, am besten mehrere, hätte verlängern können. Aber hätte ist nicht und das wahre Leben hat mich wieder. Dieses heißt auch, dass ich gestern meinen Herrn Wollfrosch mit einer Lungenentzündung im Krankenhaus abliefern musste. Gestern abend war dann wenigstens das Fieber etwas gesenkt und er schon wieder relativ munter. Da er ein sehr ungeduldiger Patient ist (zum Glück regnet es, also Garten fällt ja eh flach), wird man dort nicht allzu viel Freude an ihm haben und ihn sicher bald wieder ziehen lassen 😉

Zurück zum Urlaub. Den haben beste Freundin und ich in aller Ruhe und teilweise in grandioser Stille verbracht. Unser urgemütliches Ferienhäuschen war der „Rest“ eines alten Oderbruch-Loosehofes, es stand umgeben von einigen alten Obstbäumen inmitten von ausgedehnten Feldern. Uralte kuriose Kopfweiden im Nebel waren früh nach den Weckrufen der unzähligen Kraniche zu bewundern, der große Fluss, beeindruckend trotz gegenwärtigem Niedrigwasser, fantastische Sonnenuntergänge und unglaublich riesige Vogelschwärme, die wir bei unseren Deichspaziergängen bewundern konnten, waren die Attraktionen, dazu ein wenig Kultur und viel lecker Pellkartoffeln – das war es, was uns eine wunderschöne Woche beschert hat. Dazu natürlich an allererster Stelle das Wiedersehen nach einem Jahr und und die endlosen Gespräche unter „Schwestern“ 😉

Schloss Neuhardenberg – unsere Kanzlerin weiß, was ich meine ;-))

Ja, und ein wenig gestrickt habe ich auch. Viel nicht, denn ich kann nur entweder/oder; also entweder stricken oder quasseln, beides zusammen gibt Kuddelmuddel.
So sind die Ostersocken für beste Freundin entstanden (kann ich ruhig verraten, sie kennt sie ja eh schon, gell, Rapunzel?) Ein Opal-Bobbel aus einem Tauschpaket war die Basis für diese kunterbunten Dielenschleicher.

Das ist Sockenpaar 3-2014, hat 64g auf die Waage gebracht, und kommt mit kleinen Zick-Zack-Verzöpfelungen daher.
Zuvor schon hatte ich die genialen Sprossenleiter-Socken von Susanne auf den Nadeln. Schon lange mal wollte ich es mit (der nahezu massenhaft hier rumfliegenden) gefachten Sockenwolle versuchen. Ein ganz dunkles Knäuelchen sollte es sein, aber keine Männersocken, da die per Handwäsche nicht so gut sauber zu kriegen sind 😉 Und eine kleine Probe erbrachte, das Muster wirkt super mit diesem Garn.

Inzwischen sind sie fertig und ich liebe sie! Vielen Dank, liebe Susanne für dieses schöne Muster! Es hat mir auch mein Vorurteil gegen Zopfsocken genommen und ich werde es garantiert noch öfter stricken!

Und als vorläufig letzte in der Runde gibt es noch ein Paar Dickerchen, völlig chaotisch und ungeplant aus ein paar Zauberball-Resten entstanden, die endlich mal nützlich verwurstet werden sollten, nachdem sie sich für ein Tuch als untauglich herausgestellt hatten. Ich kommentiere die nicht weiter, sag nur, sie sind gaaaaanz ungemein kuschlig (und ein wenig überbelichtet) ;-))

Nun habt einen schönen Sonntag, liebe Grüße in die Runde
Froggie (hustend und krächzend, aber zum Glück schreib‘ ich ja hier und quassel nicht…)

Mal wieder Socken

gerade wurde ich gefragt, ob ich vor lauter Gestricke nicht mehr ans Bloggen komme. Ja, da ist wohl was dran…
Ich murkse hier und murkse da, aber richtig fertig wird halt nix, da ein Pulli, dann noch noch einer,  dann Socken, dann MaPros, dann Teststrick, irgendwie ist es mir total wuselig im Hirn und das zieht sich bis in die Strickfinger 😉
Lediglich ein Paar Socken kann ich vermelden, das zweite in diesem Jahr. Auch hier bin ich total im Hintertreffen, denn die 2012er Bilanz zeigte ja 49 Paar Socken! Aber die füllen ja teilweise noch Kisten und Kästen, was sollen also Unmengen neue dazu? Im Großen und Ganzen wird sich das also in diesem Jahr auf die 12fuer14 beschränken, und hier ist das Februar-Paar; gerade noch rechtzeitig fertig geworden:

Zopfsocken „Inguz“, SoWo 4fach, selbstgefärbt, gestrickt mit Ndl. 2,5 in Gr. 38, 71 g

Ja, etwas besonderes gibt es hier schon, es ist mein erstes Paar Socken mit Gezöpfel; es hat Spaß gemacht und ich finde es gelungen. Wer möchte, findet hier die freie Anleitung dazu.
Und weil es so locker ging, habe ich aus einem gruseligen Knäuel grau-schwarz-blauer gefachter SoWo ein weiteres Paar mit „richtigen“ Zöpfen angefangen. Dazu aber mehr, wenn schon etwas mehr davon zu zeigen ist.

Ansonsten wird mein Alternativ-Garn-Test demnächst in eine weitere Runde starten. Da ich ja bei Buttinette unbedingt ein Stöffchen für einen Terrassen-Sichtschutz bestellen musste, durften auch noch zwei Buttinette-Qualitäten mit Leinen und BW mit ins Paket.

Und nun habt einen gemütlichen verstrickten Restsonntag
Froggie