Tatsächlich mal wieder Socken

Es war eine tolle Idee, die da in der Restend-Gruppe bei Ravelry aufkam; fünf Farbpanscherinnen mussten sich finden, von denen jede einen
Strang selbstgefärbte SoWo in fünf gleiche Teile teilte, von denen sie vier an
an die Mitmacherinnen schickte, die jeweils auch einen an jede in der Runde verschickten. Daraus sollten dann Socken gebastelt werden.
Das macht irre Spaß, wie sich schnell herausstellte, vorausgesetzt, man mag
wuselnde Kullerknäulchen 😉 Damit war ich aber versöhnt, als sich das Farbgemisch (es gab keinerlei farbliche Vorgaben) so
unerwartet schön entwickelte…

Aus dem hier

 Wurde das hier:

 Eine tolle Verwandlung, oder?

Für die Restefanatiker unter Euch (denn man kann das ja auch aus eigenen Resten machen) schreib ich mal die Blenderfolge auf, denn ich finde die absolut gelungen. Ich habe diesen Farbmustersatz von 27 Runden für Schaft und Fuß je zweimal gestrickt, das hat perfekt gepasst.

3 R. Farbe 1
5 R. Farbe 2
3 R. Farbe 3
4 R. Farbe 4
3 R. Farbe 3
2 R. Farbe 2
4 R. Farbe 1
3 R. Farbe 4

Liebe Grüße in die Runde
Froggie mit den bunten Socken

Normalerweise….

…scheint um diese Zeit die Sonne in mein Zimmer. Aber was ist schon normal und was wie „norma-lerweise“, wenn man gerade darauf lauert? Nix!
Und so musste ich nun alle Lichter einschalten, um die gerade fertig gewordene Decke mehr schlecht als recht zu digifieren.

1.520 g Sockenwolle doppelt kraus rechts verstrickt mit Nadeln 3,5 haben eine Decke von 2,25 x 0,85m ergeben.

Wieder sind jede Menge SoWo-Reste doppelt über die Nadeln gesaust, wobei ich darauf geachtet habe, dass ein Faden einen dunklen Rot- oder Bordeaux-Ton hatte (auf den Fotos wirkt das so pinkig, ist es aber nicht, denn Pink ist ja bääh für mich und der Herr Wollfrosch liebt es auch nicht – zum Glück). Die Farbmischungen, die damit entstanden sind, begeistern mich. Die Decke soll zwar dem Herrn Wollfrosch zur kalten Jahreszeit das Sofa wärmer machen, aber ich sehe das Werk ja dann auch recht häufig, also muss es auch mir gefallen;-)

Schoppes liebt Diagonalstreifen, meint er. Und das ist die Hauptsache 😉

Ja, und jetzt stehe ich wieder mal vor der Frage, was ich als nächstes Fernsehgestricksel auf die Nadeln nehmen könnte…

Liebe Grüße in die Runde
Froggie mit freien Nadeln…

Och nöööö…

vielleicht war es schon irgendwie zu merken, Frau Wollfrosch ist gerade im Tücherwahn. Um diesen mal mit was ganz anderem fortzuführen, hab ich mir „Tripan“, eine nette kleine Kalinumba-Anleitung, gegönnt. Ich fand diese ungewöhnlich gestrickte Dreiecksform spannend und genau passend für einigie hier schon lange herumdümpelnde Zauberballreste.
Das Prinzip ist piepe-einfach, wenn man mal von dem nervtötenden Anfang mit „sechs Maschen auf drei Nadeln zu einer Runde schließen“ absieht. Ist das geschafft, dazu die ersten drei, vier folgenden Runden, ist der Rest ein Klacks. Das Übungsfuzzelchen aus dem gerade herumfliegenden Sockenwollrest mit den 2,5er Nadeln zeigt das, obwohl die Proportionen des Dreiecks auf dem kurzen Stück noch nicht so stimmen:

Also dachte ich mir, toll, frisch ans Werk! In der Anleitung steht, das Verhältnis von Garn zu Stricknadel sollte so sein, dass man durch das Gestrick hindurch mühelos Zeitung lesen kann. Aha. Das ist nun die Stelle, an der ich mein Problemchen habe, denn ich bin und bin und bin eben keine Lace-Strickerin.
Tapfer hab ich nun aber doch das Zauberbällchen in Stellung gebracht, die 5er Nadeln gepackt und los ging das Gewürge des Anfangs. Mit  größter Konzentration ist das auch irgendwie gelungen. Also flott weiter. Und nun muss ich sagen, neeee, das gefällt mir nicht, üüüberhaupt nicht, diese überdimensionalen Rippen mit diesen riesigen Löchern, das ist einfach nicht mein Ding. Und Zeitung lesen durch ein Tuch will ich ja auch gar nicht, ich will es um den Hals tragen.

Also heißt es wieder ribbeln und einen neuen Versuch mit 3er Nadeln starten. Da ich das Prinzip der Zunahmen begriffen habe, werde ich dann auch die Nadeln nicht zwischen den beiden Rippenmaschen wechseln, was sicher auch nicht zu deren optimalem Erscheinungsbild beiträgt.
Soweit das Gemecker. Aaaber, ohne Wenn und Aber gefällt mir die Konstruktion des Tuches, bei dem man auch nicht in’s Garn-Dilemma  geraten kann – wenn alle, dann Schluss; es sei denn, man plant einen Rand, darüber sollte man dann schon einige Gedanken verschwenden – 10% der Gesamtmenge emfiehlt die Designerin hierfür. Ansonsten – immer flott rundherum.
Ein fehlgeschlagener Versuch kommt immer mal vor, mein Motto, Versuch macht kluch, ist ja bekannt, also zurück auf Start, denn dieses Tuche WILL und MUSS ich haben ;-))

Liebe Grüße in die Runde
Froggie, was jetzt mal mutig die Nadel zieht, oder?????

Nun endlich…

… kann ich auch mein erstes Wölkchen zeigen, denn  heute ist es bei seiner neuen Besitzerin gelandet (damit konnte ich einfach nicht bis Weihnachten warten…), die sich jetzt nichts sehnlicher wünscht, als dass es kalt werden möge ;-))
Und da beste Freundin auf kunterbunt steht, ist es auch ein kunterbuntes großes Kuscheltuch geworden, das mit 460 Gramm eine einigermaßen sichtbare Schneise in meine Restevorräte geschlagen hat. 

Wie man so ein Teil geschmack- und wirkungsvoll an einem Körper anrichten kann, das demonstriert Alpi hier ganz besonders schön. Sicher gibt es noch mehrere Möglichkeiten, die dann vielleicht sehr warm, aber eben nicht so elegant aussehen…

Damit habe ich jetzt für eine Weile definitiv genug von Wolkenstrickerei, was aber nicht heißt, dass mir die Ideen ausgegangen wären 😉 Die Schwierigkeit hier ist nun, diese Ideen zu filtern und Reihenfolgen festzulegen….

Tootal verregnete Grüße in die Runde
Froggie

Ältestes UfO geschafft!

da ging vor vielen, vielen Monaten ein Hype durch Ravelry und die Bloggerwelt und dieser hieß „Mini Mania„. Nach anfänglicher standhafter Weigerung (wieso mache ich das eigentlich immer, es steht doch fest, dass ich irgendwann auf fast jeden Zug aufspringe ???) erwischte mich das Minimania-Fieber natürlich auch – logisch.
Ein Schal sollte es ebenfalls werden. Quer gestrickt. Toll. 480 Maschen, wenn ich mich recht erinnere – in der Fertigstellungsphase hab ich diese dann nicht mehr gezählt.
Das Besondere an diesem Teil ist die Verwurstung von Resten – aber nicht einfach nur so, sondern im „Linen-Stitch“. Heißt, das Gestrick sieht fast aus wie gewebt. Dafür wird nur jede zweite Masche gestrickt, in den Hin- und auch in den Rückreihen. Also ist allerhand Konzentration vonnöten. Man kann aber – sofern Fransen gewünscht sind, empfiehlt es sich sogar – nur Hinreihen stricken, indem man jeweils mit einer Franse wieder neu von vorn beginnt. Das erleichtert die Sache ungemein.
Das Gestrick wird auch bei 4er Nadeln und SoWo recht fest und derb, was sich nach der Wäsche allerdings etwas gibt. Dafür zieht es sich dann in die Länge. Daher empfiehlt es sich, wenn die gewünschte Breite eigentlich erreicht ist, lieber noch 10, besser 20 Reihen weiter zu stricken, um nicht enttäuscht feststellen zu müssen, dass das gute Stück dann doch recht schmal geworden ist und eher einem breiten Band als einem Schal gleicht. Bei meinem war das so. Macht aber nix, mir reicht das auch so und ich bin heilfroh, dass ich ihn fertig habe, denn seit genau 15 Monaten hat er mich ständig äußerst vorwurfsvoll aus meinem UfO-Korb angestarrt…

Stolze 1,90 m (ohne Fransen!) bringt er an die Latte

Das bizarre Muster von Nahem
Auch die linke Seite hat durchaus ihren Reiz
Minimanische Grüße in die Runde, habt einen tollen Sonntag!

Froggie

Die Restefront ruft…

….und selbstverständlich folgt Frau Wollfrosch diesem Ruf nur allzu gerne und – strickt mal wieder eine Decke!
Dass ich bekennender Restefanatiker bin, ist ja nichts Neues. Und dass mir ein flammender Bettelaufruf für eine angefangene und nicht aus eigener (Reste-)Kraft zu vollendende Decke eine solche Flut an Resten gebracht hatte, dass ich darin hätte baden können, auch nicht. Die Begeisterung damals kannte keine Grenzen, hält nach wie vor an und ich zehre noch heute und bis wer-weiß-nicht-wann davon. Echt super.
Nun ist es aber so, selbst wenn man fleißig diverse Resteprojekte strickt, wird das doch nie genau aufgehen und man produziert unablässig Reste der Reste, eigene Färbungen helfen dabei auch.
Also zurück zu den Wurzeln der Restemanie, dachte ich mir, und hab gestern die nächste Decke angefangen. Gestartet bin ich mit den Überbleibseln der gestern gezeigten Socken. 

Das „Starterpaket“ – beabsichtigt ist, immer einen längeren Faden in einer helleren Farbe mit kunterbunten Kleinresten zu kombinieren.

Die Schwiegermutter-Decke, die ich letztes Jahr gestrickt hatte, ist ja keine solche geworden, die hat beste Freundin zu Weihnachten bekommen. Jetzt versuch ich es eben nochmal mit der Schwiemu-Decke und gebe ihr gute Chancen, denn so weit ist sie ja schon – über 100 Maschen in der Diagonale (ca. 300 sollen es werden) hab ich gestern geschafft:

Liebe Grüße in die Runde
Froggie mit dem Reste-Fimmel

Was lange währt wird auch mal fertig

es gab da mal eine Zeit, da war ich im totalen Resterausch. Reste sind immer noch sehr angesagt und auch dank so lieber Spenden noch reichlich vorhanden, aber der Rausch ist etwas abgeebbt.
Jedenfalls hatte ich vor genau einem Jahr fünf lange Streifen fertig gestrickt und daraus sollte eine Decke werden. Allerdings war nicht geklärt, wie das vonstatten gehen sollte. Die Streifen hatten einen gemütlichen warmen und trockenen Platz in meinem großen Schrank gefunden und die Welt war in Ordnung. Bis ich vor einigenTagen zufällig  sah, dass ein ganzes Jahr vergangen war, ohne dass an Decke auch nur zu denken gewesen wäre. Also sollte sie zum Jubiläum nun endlich fertig werden.
Der erste Versuch des Zusammenstrickens scheiterte kläglich, es zog und wellte sich erbärmlich. Schade. Also griff ich zu Nadel und doppeltem Faden und friemelte ein Knötchen von linken Rand, ein Knötchen vom rechten Rand, ein Knötchen vom linken Rand… usw. Jeder Rand hatte 258 Knötchen, insgesamt acht Ränder lagen vor mir. Und ich hab es geschafft!!! Die Decke ist fertig und was soll ich sagen – sie gefällt mir so gut, dass ich am liebsten gleich eine neue anfangen würde! Seht selbst:

2.260 Gramm bringt das gut Stück auf die Waage, ist knapp zwei Meter lang und 1,80 m breit.Ich bin stolz auf das Teil und den Katzen-TÜV hat es auch schon erfolgreich passiert.

Liebe Grüße in Runde, habt ein tolles Wochenende!
Froggie

Geschafft – Weihnachten kann kommen!

schon gestern nachmittag habe ich die Riesen-Dickerchen für Sohnemann fertig gehabt. Und sie gefallen mir über alle Maßen, jetzt müssen sie nur noch passen, aber auch da bin ich sehr optimistisch. Und hier sind sie:

Die technischen Daten:
Dickerchen-Stinos, 52 Maschen, Nadeln Nr. 4,0, 4fach-Sockenwolle doppelfädig verstrickt, 150g für Gr. 46/47.

Auch unter Zeitdruck haben sie echt Spaß gemacht und werden garantiert der Start einer neuen wollfröschigen Sockenserie „Take-5 Dickerchens“ sein; an bunten Resten mangelt es ja nicht…

So, nun genug gestrickt, Weihnachten ist angesagt. Euch allen, die Ihr hier auf meinem Blog unterwegs seid, über deren besuche und Kommentare ich mich das Jahr über so gefreut habe, wünsche ich ein wunderschönes, gemütliches, friedliches und harmonisches Weihnachtsfest mit viel Zeit für die Lieben und auch ein bisschen Zeit für unser aller Lieblingshobby!

Wir werden uns nachher auf den Weg machen zu Schwiegermutter Wollfrosch. Der Rest des Festes gehört uns und am 2. Feiertag starten wir zu einem zweitägigen Kurzurlaub in den Spreewald, wo wir in Burg in der Spreewaldtherme die alten Knochen nach Kräften wässern werden.
Bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter nicht ganz so grausig wird wie prophezeit, aber es wird genommen wie es kommt, zumal man ja bei jedem Wetter eine flotte Masche nadeln kann!

Habt eine gute Zeit, genießt sie! Mit lieben Grüßen in die Runde
Weihnachts-Froggie mit den Riesen-Socken….