Meine grüne Hölle

Es hat letzten Dienstag hier tatsächlich geregnet, 15 Liter, da kann man nicht meckern. Und der Garten hat sich in seiner ganz eigenen Art dafür bedankt, in erster Linie das Unkraut, aber das lassen wir hier mal beiseite ;-).

Meine „grüne Hölle“ um die alte Korkenzieher-Weide macht inzwischen ihrem Namen wieder alle Ehre, so schön wie jetzt war sie noch nie! Gruene_Hoelle-02Direkt an der Weide wird es die weiße Kletterrose in diesem Jahr schaffen, den Baum komplett zu beranken, sie ist auf dem besten Wege dazu. Die Etage darunter besetzt die Kermesbeere mit ihren weißen Blütenständen, aus denen später dunkelrote bis zum Schluss schwarze große Samenstände werden. Der Oleander, der letztes Jahr eine radikale Verjüngungskur hinter sich bringen musste, dankt es jetzt mit sehr früher Blüte. Rechts oben im Bild strebt das gefüllte Mädchenauge ans Licht, ca. 2,20 m wird es in der Höhe erreichen und dann über und über mit gelben Blüten besetzt sein. Um dessen Verbreitungswut in der Horizontalen zu begrenzen, hat der Gatte Rasenkantensteine rundherum eingebuddelt, wir hoffen, die Wurzeln gehen da nicht drunter.  Die Blüte der Schwertlilien war auch sehr früh und geht leider schon zuende. Dafür gab es wundervolle Blütenpracht. Diese wird jetzt von den Wasserlilien am Gartenteich fortgesetzt und die sibirische Iris hilft ihr.Wasserlilie

Iris_sib-01Im Anschluss an die grüne Hölle ist die Clematis jetzt zu voller Pracht aufgelaufen.Clematis-01-4

Riesige Pfingstrosenbüsche stehen kurz vor der Blüte, eine ganz besondere lachsfarbene blüht bereits:

Auch der „praktische Garten“ nimmt Fahrt auf. Die erste reifende Erdbeere leuchtet, die Him- und Heidelbeeren lassen reiche Ernte erhoffen. Alle Bäume habe recht gut Früchte angesetzt, erstmals sogar die Aprikose.

Ja, so macht Garten Spaß und wenn dann auch noch ab und an der eine oder andere Regenschauer das Ganze erfrischt, dann sind wir total zufrieden…

 

Man soll eben nie nie sagen ;-)

Noch vor drei Tagen hätte ich empört und belustigt gegrunzt, hätte mir jemand gesagt, dass ich innerhalb der nächsten beiden Tage zwei Topflappen gestrickt haben werde. Und genau das ist aber passiert. Getreu der früheren Da*none-Werbung „…irgendwann kriegen wir euch alle…“ bin ich schließlich auch dem Topflappenhype auf Insta erlegen, habe die Anleitung von Ducathi gekauft, ein bissel nichtsnutziges geribbeltes Baumwollgarn hervorgekramt und los ging das. ToLa-04Es ist einfach nach diversen Pullovern (die leider alle noch unvollendet sind) und Tüchern ein tolles Gefühl, so ratz-fatz-haste-nicht-gesehen, ein Strickstück fertig zu haben, das dann auch noch einen ganz praktischen Nutzen hat. ToLa-03Da die Farbkombi dann doch recht düster daher kommt, habe ich heute vormittag gleich einen zweiten angeschlagen, der doch ein wenig freundlicher wirkt, Reste gibt es wahrlich genug! ToLa-02

Die (deutsche) Anleitung ist durchdacht, klar und verständlich geschrieben und kommt mit wirklich pfiffigen Details daher, die diesen Lappen auch wirklich für seinen eigentlichen Zweck geeignet machen. Das doppelfädige Krausrechts-Gestrick mit relativ dünnen Nadeln gibt Stabilität und Dichte, die Cord-Rippen dazwischen verstärken das Ganze noch und halten es in Form. Und zu dem witzigen Aufhänger muss man weiter nichts sagen, er entzückt einfach!

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Das erste Pärchen wartet auf seinen Einsatz 🙂

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Frühlingsgefühle…

…wohin man guckt. Am eindrucksvollsten bei den Katzen. Isso auf’m Dorf, es reicht ein intakter Kater und zwei drei ebensolche Miezen und schon ist die Population auf Jahrzehnte hinaus gesichert. Schade eigentlich, es sind so viele arme Kreaturen dabei, die einem nur leidtun können und die keine andere Chance haben, als ihr klägliches Leben mit Vogel- und sonstigem Kleintierfang zu fristen. Nur an unsere beachtliche Wühlmauspopulation trauen sie sich offenbar leider nicht heran, die verwüstet uns fröhlich unter Missachtung sämtlicher menschlicher Feldzüge den Garten. Echt blöd.

Daher war ich gestern – auch wegen der angekündigten nächtlichen Minusgrade – im Garten unterwegs und habe das Grünen und Blühen festgehalten. Wir hatten Glück, obwohl wir letzte Nacht tatsächlich satte -6° hatten, sind anscheinend keine Schäden aufgetreten. Selbst die Hortensien, die mir letztes Frühjahr dreimal abgefroren waren, haben überlebt. Und das Aprikosendingsi (das ist weder Baum noch Strauch, nachdem es im Frühjahr nach der Pflanzung bis auf einen kleinen Stammstumpf über der Veredlungsstelle vergammelt war. Der Gärtner riet, diesen stehen zu lassen und abzuwarten – er hatte recht!) steht zur Freude zahlloser Hummeln und Wildbienengeschwader in voller Blüte und sieht trotz Frostnacht noch gut aus.

Das Pfirsichbäumchen hatte vorsichtshalber die Knospen noch geschlossen gehalten, so konnte dem auch nichts passieren.

Die untere Etage ist auch wie verrückt am Blühen, so dass die Winterwüste nach und nach endlich wieder grün wird.

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Veilchen in den unterschiedlichsten Farbschlägen allüberall…

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Diese kleinen „ich-weiß-nicht-wie-sie-heißen“-Blümchen liebe ich!

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Die Lenzrosen geben alles….

Unter hinter all diesen Schönheiten so ganz im Verborgenen werkelt der Herr Fadenkram unverdrossen an seinem neuen geräumigen Treibhaus. Unerwarteterweise kam das hier als Bastelsatz an, der ihm seit etlichen Tagen schon Kopfzerbrechen und Beschäftigung ohne Ende bereitet. Das Gestänge ist nicht nummeriert oder bezeichnet, alles ist Glückssache. Die Art der Verbindung lässt maximal einen Irrtum zu, da sonst die Schraublöcher ausgeleiert sind. Inzwischen ist er auf einem guten aber zunehmend heiklen Weg, denn die Platten müssen per Hand aus nicht vorgeschnittenen oder angezeichneten langen Bahnen ausgeschnitten werden. Treibhaus-01

Echt super. Wer seinen Mann wirklich liebt, sollte ihm sowas nicht antun. Das weiß ich aber leider erst jetzt, nachdem ich einen von nächtelangen Grübeleien zusätzlich geschwächten Gatten mein Eigen nennen muss…. Als hätte er nicht genug andere Probleme, tssss…

Nuja, er wird das packen und dann ist die Freude doppelt groß – hoffentlich….

Endlich geklärt!

Eine meiner drängendsten Fragen seit der Kindheit schon war, weshalb Feuerwehrmänner nie im Nachthemd beim Löschen sind! Endlich weiß ich es:

Hemd

Sie könnten abbrennen! Und das will ja keiner. Lagerfeuer im Bett mache ich vorläufig auch nicht mehr.

Kommt gut in die neue Woche 🙂

Ein bisschen Frühling

Nach zähem Nebel in den Vormittagsstunden gab es dann doch noch den ersehnten Wochenend-Sonnenschein, den wir zum An-Eisbechern und einem netten Spaziergang am großen Fluss genutzt haben. Nichts geht für uns über Deichspaziergänge, umso besser, wenn es auch noch das eine oder andere zu sehen gibt. Heute war das Örtchen Kienitz unser Ziel, den historischen Panzer in der Ortsmitte ließen wir links liegen, stellten das Auto an der Radwegekirche ab und schlenderten den Deich entlang zur Kienitzer Hafenmühle. Das Café liegt noch im wohlverdienten Winterschlaf, aber die diversen Kunstobjekte sind ja immer zu bewundern. Heute hatte es uns diese Schönheit angetan, die wohl im ersten Leben zum großen Teil ein Moped gewesen sein musste. Kienitz-02

Wer will denn schon Planwirtschaft?

Immer, wenn der Mensch denkt, kommt irgendwas daher, das lenkt. Selten stimmen Denker und Lenker überein. Bei mir schon gar nicht. Daher sollte ich mal überlegen, ob es nicht besser wäre, Gewesenes zu  posten als Geplantes, denn das geht ja meist in die Hose. Wie der Plan „ich lerne jetzt Tuck Stitch“.

Denkste. Denn irgendeine höhere oder niedere Macht hat mich ganz fies und hinterlistig mal wieder zu Svetlana Gordons Shop gelenkt – „nur mal gucken“, nääch 😉 Und siehe da, was eine Überraschung, brandneu und taufrisch prangte da ihr neuer Schal „Lavender“ mit einem dermaßen aufregenden Muster, dass ich die Anleitung sofort haben musste. Bei Svetlana heißt „haben müssen“ auch zwangsläufig „probestricken müssen“.  Das tat ich – statt Tuck Stitch lernen, aber das rennt mir ja auch nicht weg ;-). Und hier die Ergebnisse:

Erster Kandidat war die Grün-Kombi aus Amitola und Pittura, beide von Louisa Harding. Und obwohl mir diese Farbigkeit weit besser gefällt als der zweite Versuch, musste das sterben, auch wenn genug Garn dagewesen wäre. Beide Garne sind struppig und splissig, so dass sich dieses teils fingerbrecherische Muster damit nicht mit akzeptablem Aufwand stricken lässt. Sehr schade. Der schwarz-lila Test zeigt dann auch, dass glatte gut gezwirnte Garne doch besser zur Geltung kommen und sich vor allem wesentlich besser verstricken lassen. Heißt, ich brauche Wolle! Und bei jedem Projekt der Designerin verstehe ich mehr, weshalb sie fast ausnahmslos Malabrigo-Garne, speziell Socks oder Mechita, verstrickt. Das werde ich dann am Ende auch tun. Und bis da nun Farben gewählt, bestellt und gelandet sind, kann ich dann doch noch das Tucken lernen 😉


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Neues aus Fernost

(Vorsicht: Kann Werbung durch Zeigen enthalten – Weiterlesen auf eigene Gefahr!)

Jetzt ist es soweit, ich halte es nicht mehr aus, der „Spector“ von Joji Locatelli muss sofort auf die Nadeln, jetzt, SOFORT. Da ausnahmsweise auch schon das Garn dafür seit längerer Zeit auf seine Verarbeitung lauert, spricht auch wirklich nichts mehr dagegen.

Selbstverständlich habe ich auch andere Projekte auf den Nadeln, den „Sumu“ von Claudia Eisenkolb in Zweitauflage beispielsweise. Da ich jetzt aber beim eher langweiligen unspektakulären Rundherum des Bodys angelangt bin,

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Sumu II kurz nach dem Start, jetzt in freundlichen Grüntönen

dieses Mal ist das Ganze vorne auch genauso lang wie hinten, muss erstmal Abwechslung her. Die habe ich zwar in Form der „Spinat mit Ei“-Jacke, die aber gerade sehr langsam voran kommt, da das Muster einfach zu anstrengend für die Hände ist (in Hin- wie Rückreihen wird jede 2. Masche abgehoben, idealerweise dann auch die richtige Masche, das heißt, zwei Reihen gestrickt ergeben eine Reihe Jacke). Aber die nächsten Winter kommen gewiss, also sollte ich es doch gemütlich angehen. Außerdem sind bei der Jacke noch einige Dinge zu klären, die komischen vorderen Blenden zum Beispiel.

Die letzten Tag waren recht aufregend und nicht so ganz lustig. Zuerst versagte die Waschmaschine (keine vier Jahre alt, aber abgelaufene Garantie, klar doch) mitten im Programm ihren Dienst. Es rührte sich nichts mehr, selbst zum Öffnen der Tür musste ich sie sehr lange überreden. In der Service-Wüste Fernost lohnt es sich bei unklarer Diagnose nicht, einen Reparateur aus der fernen Hauptstadt anreisen zu lassen; Reise- und Diagnosekosten ergeben die halbe neue Waschmaschine, die eventuell mögliche Reparatur garantiert mehr als die andere halbe. Also kurzentschlossen zugeschlagen und einen Waschtrockner mit Grantieverlängerung auf fünf Jahre gekauft, der seinen Härtetest unter anderem auch mit einer Ladung strahlend weißer kuschelweicher Schlüppies mit Bravour bestanden hat. Also nie wieder Massen von Schlüppies auf die Leine zwicken, genial (ich hatte das nicht so wirklich mit aller Konsequenz zuende gedacht, als ich den Gatten gezwungen hatte, auch täglich die Schlübber zu wechseln, wenn ich das mal hier sagen darf ;-)) !!!

Der nächste Kandidat war dann der Herd. Knapp drei Jahre, zum Einzug hier gekauft, grrrrr. Er überrraschte uns mit einem großen Sprung im Ceranfeld. Wäre eh kein Garantiefall gewesen, egal wann. Und da wir immer bei Misslingen von irgendwelchen Dingen von eigener Unfähigkeit ausgehen, bemerkten wir erst im Extremmodus, dass auch der Thermostat irgendwann klammheimlich den Geist aufgegeben hatte und sich damit dann schlagartig steinharte Kekse, verkohltes Geflügel, Plüschpüschelchen-Kuchen und andere Spezialitäten von selbst erklärten. Das eigens angeschaffte Ofenthermometer zeigte dann bei der Einstellung 180° erstaunliche 300°, wahrscheinlich aber nur, weil es ja weiter hoch nicht kann. Auch hier kommt das Ding mit der Servicewüste Fernost zum Tragen und so zog gestern ein neuer Herd ein. Man darf gespannt sein. Müßig zu sagen, dass die Kühlkombi auch schwächelt? Also lieber stricken und nicht dran denken. Eventuell Aluhut basteln, mal sehen…

Der Stand der Dinge

Die Zeit vergeht, das Wetter ist nicht der Rede wert, die Natur bereitet sich auf den Frühling vor. Auf den Feldern nahe der Oder sieht man jetzt riesige Ansammlungen von Schwänen, die sich viel zu erzählen haben und dabei für die Bauern Unkraut zupfen; ach nee, die haben ja Glyphosat! lecker Feldsnacks naschen. Sie haben hier eine große Fluchtdistanz, da sie die Nähe der Menschen nicht gewohnt sind, umso mehr passen aber auf ein Foto. Schwaene

Unser Wochenendausflug bescherte uns dann Aprilwetter vom Feinsten, was aber beim Start noch nicht abzusehen gewesen war. Ich fand es dann sehr schade, „nur“ das Handy dabei gehabt zu haben, mit der Kamera hätten sich viel schönere Fotos schießen lassen…

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Das Licht wandelte sich rasend schnell, es war ein tolles Schauspiel!

Stricktechnisch geht es auch locker voran, mein „Sumu“ ist fertig und ich bin am Ende stolz auf mich, in welch astronomisch kurzer Zeit ich dieses Teil aus so dünner Wolle mit 3er Nadeln fertig hatte (dafür hängt er ziemlich schief auf der Minna, jetzt aber noch auf der Leine, so dass ich es nicht ändern kann 😉 ).IMG_1255

Dieser Pullover von Claudia Eisenkolb ist das Ergebnis einer Blitzverliebtheit, von der ich überfallen worden war und gegen die ich keine Chance hatte. Er wird von oben in einem Stück gestrickt, so dass man eigentlich nix verkehrt machen konnte. Eigentlich. Da ich ja nicht „man“ bin, konnte ich sehr wohl. Irgendwo, ziemlich weit unten schon, fiel mir bei eine Anprobe auf, dass das Hinterteil gut 10 cm länger war als das Vorderteil. Panik !!!! Ribbeln? Neee, dann wäre er in die Ecke geflogen. Sinnieren. Erleuchtung. Ich stricke, bis die hintere Länge stimmt und fülle das vorne dann mit verkürzten Reihen auf. Und was soll ich sagen – es hat geklappt! Wenn man es nicht weiß, dann sieht man es auch nicht. Die Schrecksekunde:

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Da half kein Zuppeln, Zupfen und Ziehen, das war vergeigt, aber sowas von. Und ich weiß immer noch nicht, an welcher Stelle mir das gelungen war, die Ärmel sind am Bündchen gleich breit, der Ausschnitt stimmt – nuja, am Ende zählt das Ergebnis und mit dem bin ich zufrieden.

Werbung (unbeauftragt, selbst bezahlt): Technische Daten: Garn: 450g  „Dream Color“ 400 m / 100g von Hobbii, 450 g, Nadeln 3,0.

An- und Abgebibertes

Die Besiedlung des heimischen Oderbruchs mit Bibern geht in Windeseile voran, dabei haben diese Zahnkünstler hier wahrlich nicht nur Freunde. Sie scheinen aber zu wissen, dass man ihnen (noch) nichts tun darf , harren daher tapfer aus und geben überall Kunde von ihren wohl unverwüstlichen Gebissen. Da kann man als in die Jahre gekommener zahntechnisch einigermaßen gequälter Nicht-Biber schon mal ein wenig neidisch werden…

Gerade haben sie einen der unzähligen Gräben für sich entdeckt und allen Gerüchten zum Trotz, sie mögen keine Erlen, mögen sie diese hier wohl sehr. Und so sind sie fleißig am Bibern:

Auf ca. zwei Kilometern gibt es keinen nicht bereits verkosteten Baum, aber tröstlich ist, dass da weit und breit kein Deich ist, in dem sie ihre Wohnung bauen könnten.

 

Dies und das und auch noch 2019

Euch allen – wenn auch verspätet – ein gutes, gesundes, entspanntes und wolliges 2019!

Wie auch immer Ihr hinein gerutscht seid, Ihr seid drin, genau wie wir, und müsst nun durch, alles Gute dafür!

Bei uns war alles genau wie Weihnachten – still, friedlich und gemütlich, an Silvester waren wir für 2918 definitiv zum letzten Mal in der Spreewaldtherme in Burg, abends dann hieß es mit Beerenbowle (großes Zugeständnis an den bösen Alloholl!!), Raclette und Fernsehen auf das neue Jahr warten, das dann ja auch pümktlich kam. Auch an diesem Silvester war es hier sehr ruhig, was wir sehr genossen haben, nach Mitternacht war eine knappe Stunde leichtes Geböller, das war’s bis zum nächsten Mal – herrlich!

Der Gatte hat mir einen großen Wunsch erfüllt (er wurstelt noch mit den Nachwirkungen herum, aber es geht super voran!). Da ich mal wieder große Pläne hatte, meine Strickbutze umzuräumen hin zu viel mehr Gemütlichkeit, war nun der große Schrank darin ein großer Störfaktor. Er sollte daher mit einem Highboard im Nebenzimmer den Platz tauschen. Eingerichtet auf eine längere Debatte tat ich schließlich mutig diesen Wunsch kund und war wirklich überrascht, dass der Gatte sofort zustimmte. Und schon ging das los und zwar besser als erwartet befürchtet, denn der Schrank musste nicht demontiert werden und passte wirklich auf den Millimeter haarscharf im Ganzen durch die Tür. Der einzige Kollateralschaden war meine riesige Monstera, die hab ich platt gemacht. Das wäre ihr eh nicht erspart geblieben, da sie dringend umgetopft werden muss. Das geht nun als Stummelfragment richtig gut, in voller Pracht und Herrlichkeit wäre es unmöglich gewesen. Ich bin ganz sicher, sie wird sich erholen und zu neuer Pracht auflaufen.

Ein Blick ins Chaos am Neujahrstag:

Ja, und was wurde als erstes eingeräumt? Richtig, Wolle! Mein Bett ist wieder benutzbar, alles ist verstaut, ein neuer Teppich ist eingezogen, am Fenster steht eine „Hilfsmonstera“ und nun fehlt noch ein passendes Regal über dem Highboard, und da liegt erstmal wieder der Hase im Pfeffer. Aber auch das wird. Und ich bin schon jetzt  hochzufrieden!

Viel gestrickt habe ich die Tage nicht, aber dafür mal etwas für mich ganz neues gestartet: „William“ von Ann Kingstone in Colorwork. Bin ja so gespannt, bisher bin ich daran immer gescheitert, aber nach den ersten Runden sieht das noch ganz gut aus…

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Für mich gibt es dann die Variante mit dem dezenteren Ausschnitt und auf den Nadeln habe ich gleich die frisch geschossene Pingouin-Wolle zusammen mit Drops Baby-Merino und einem dünnen Fädchen ich-weiß-nicht-was.