Da war doch noch … jaja, die Eule!

nicht, dass einer denken würde, dass ich nach dem ersten Eulen-Fehlschlag aufgegeben hätte – nein, hab ich nicht.

Habe weiter fleißig geübt und darüber hinaus – was sonst so gar nicht meine Art ist – sehr viel Makramee-Theorie versucht zu verinnerlichen. Das ist inzwischen ganz gut gelungen und ich bin längst über den „Eulen-Status“ hinaus. Das erste vorzeigbare Werk ist ein kleiner Wandbehang mit Blumenhalter. Der obere Teil:0makramee-03eDas mehr funktionale Unterteil; das Pflänzchen ist eine Gynura, die nicht nur leuchtend lila Blattunterseiten hat, sondern auch leuchtend gelb blühen soll. Aber bis dahin muss sie wohl noch ein Weilchen wachsen:

0makramee-04

Ich bin zufrieden mit meinem Werk und habe den Kopf voller weiterer Pläne. Hohe Kunst und Inspiration findet man beispielsweise hier….

Gestern am Samstag kündigten sich für Dienstag – viel früher als erwartet – die Handwerker an, um die Veranda komplett zu sanieren. Leichte Panik kam auf, denn ausräumen und Baufreiheit herstellen heißt auch, einen alten Heizkörper von der Wand zu entfernen. Aber hier in den fernöstlichen Landesteilen funktioniert das Leben manchmal sogar sonntags noch ganz unkompliziert – kurz vor Mittag kam der Klempner angedüst und schwupps war auch das Ding vergessen. Ja, was ich eigentlich sagen will, ist, dass am Ende zwei geknüpfte Vorhänge die beiden großen Fenster dort schmücken werden; wie die aussehen sollen, das weiß ich schon ganz genau und dass ich sie dann auch so fertig bringe, ebenfalls. Die einzige Unsicherheit ist nur, ob das bisher gebunkerte „Faden“material reichen wird.

Habt einen schönen Sonntagabend, liebe Grüße in die Runde

Regina aus dem Regen

Voll gegen die Wand

ging mein erster Makrameè-Eulen-Versuch. Inzwischen weiß ich, woran es lag, aber das hat nicht geholfen, die Fäden waren zu kurz (weil halt dicker als vorgesehen) und Ansetzen geht da nicht. Türkise Perlen passen ja ohnehin nicht so ideal zu Eulen, aber eulenfarbene hatte ich gerade nicht.fiaskoTrotzdem, man sieht wenigstens schon, was es hätte werden sollen und können – man weiß ja, Versuch macht kluch. Ich habe da jetzt schon etliche Versuche hinter mir, finde diese Handarbeitstechnik faszinierend, aber wirklich klug bin ich noch lange nicht. Dafür aber großer Optimist, denn im Frühjahr kommt der nächste und vorerst letzte Großeinsatz der Handwerker hier im Haus – die Veranda, die ein einziges Grauen ist bis hin zu direkter Verbindung zum Garten, was viele kleine tüchtige Mäuse schamlos ausnutzen, indem sie clever rein klettern und sich, nachdem sie sich durch irgendwelche Ritzen gezwängt haben, vorzugsweise in meinem Bettkasten niederlassen wollen. Jaja, ich weiß, das ist bäähhh, ich mag solch enges Miteinander mit Mäusen auch nicht und fange sie daher mit Schoggie in Lebendfallen, da sie für Schlagfallen (die ich auch nicht mag und schon gar nicht nachts direkt unter mir) zu clever sind und diese leer fressen ohne dabei zu Schaden zu kommen. Das ist ein tolles Spiel für die Mäuse, für mich aber nicht, denn nachdem ich sie mit vollen Bäuchen draußen ausgesetzt habe, sind sie wieder drin, wenn der Bauch leer ist. Also schnell die Veranda grundsanieren, ein williger und kompetenter Baubetrieb ist gefunden und wenn es ein wenig wärmer geworden ist, dann geht das los.

Was das mit der Eule zu tun hat? Nichts, jedenfalls nichts mit der Eule als solcher. Aber mit Makrameé, denn ich beabsichtige, die beiden großen Verandafenster dann mit geknüpften Vorhängen zu dekorieren. Das ist relativ einfach (bilde ich mir jedenfalls noch ein), braucht nur viel Schnur, unwahrscheinlich viel Schnur, und flinke Finger. Bis dahin werde ich halt noch ein paar Blumendingsis knippern, um nicht aus der Übung zu kommen ;-).

Liebe Grüße in die Runde

Regina

Knotenkram

Zur Entspannung und für ein schnelles Erfolgserlebnis habe ich jetzt mal etwas anderen Fadenkram in die Hand genommen – schönes 3 mm starkes naturfarbenes Baumwollseil -, eine Anleitung gesucht und angefangen zu knoten. Ich habe nämlich einen wunderschönen Kletterphilo, der zu groß für’s Fensterbrett geworden ist und mitten im Zimmer nicht genug Licht bekommt. knoten-02-eAlso hieß die Aufgabe: Ich bastel mir eine Pflanzen-Ampel. Nachdem ich einige altersgerechte Knoten im Hirn entwirrt hatte, konnte ich mir den jeweils aktuellen Faden-Knoten dann auch merken und schnell wuchs der Pflanzenhänger. knoten-01-e Nichts neues, ich weiß, aber sehr praktisch und leider doch sehr in Vergessenheit geraten. Meine Aufhängung ist noch nicht so optimal, beim nächsten werde ich die anders, der Anleitung entsprechend, machen. Heißt, habe ich schon. Denn der Herr Fadenkram war so nett, mir gleich noch zwei weitere Deckenhaken in meinem „Atelier“ zu installieren. Einer ist schon für einen ebenso voluminösen Rhoicissus vorgesehen und für den zweiten muss ich dann mal für etwas nett rankendes auf die Pirsch gehen.

Liebe Grüße aus dem quietschenassen Oderland

Regina