Neujahrsspaziergang

Mit düsteren Wolkengebilden und leuchtenden Farbspielen lockte uns das bisschen Sonne am Neujahrsnachmittag doch auf eine kleine Runde um’s Haus. Immer ganz dicht dran, dass wir dem nächsten Schauer doch schnell ins Trockene entkommen können. Ein paar frische Bilder haben wir aber doch mitgebracht – so viel Zeit ist immer  😉

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und ganz zum Schluss dann das:

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Ein bisschen Frühling…

fruehling-01-5 …zeigt sich inzwischen auch hier im Oderland. Überall im Garten leuchten die gelben Köpfchen der Winterlinge. fruehling-01-1fruehling-01-2Auch an Schneeglöckchen herrscht kein Mangel fruehling-02

und die Blütenstände der Lenzrosen, die sich Tag für Tag weiter dem Licht entgegen recken, lassen auf bunte Freude hoffen. fruehling-03 Krokusse, Tulpen und Hyazinthen stecken die ersten Spitzen aus der Erde, man weiß also, wo überall sie dann mal blühen werden und es sind viele, sehr viele.

Nun sind wir am Sinnieren, wie wir diese grandiose Frühlingspracht, die wirklich den  ganzen Garten total chaotisch beherrscht, irgendwie sichern können, dass sie im Zuge der Rekultivierung und Umgestaltung dieses Gartens nicht allzu viel Schaden erleidet. Ja und überhaupt, der Garten.

Wir sitzen in den Startlöchern aber noch fehlt so der richtige Plan, denn das ist nicht so unser Ding; meins überhaupt nicht. Aber dafür wird es demnächst erstmal viel Zeit geben, denn der Herr Fadenkram muss sich nächste Woche einen Schnappfinger, an der rechten Hand, klar doch, operieren lassen und ist dann erstmal außer Gefecht. Um diese Zeit einigermaßen bei Laune zu überstehen, kann er also Pläne schmieden 😉

Meine Planungen drehen sich da mehr um Wolliges, obwohl diese auch sehr chaotisch sind, und eher nach dem Muster ablaufen: Wolle sehen, in Ekstase verfallen und diese Wolle kaufen. Wolle landet hier, das große Grübeln beginnt, was draus werden könnte – aber erstmal schon Probestricken, Maschenprobe und was immer für Probe, Hauptsache gucken, wie es aussieht. Das kann ich aber auch anders herum: Eine Anleitung finden, in Ekstase verfallen, Wollregal durchwühlen – Feststellung: nichts Passendes dabei. Also Wolle suchen, finden, bestellen. Wolle kommt – vergessen, wofür sie gedacht war, weil inzwischen wieder andere Projekte mein Strickhirn gekapert haben. Ist doch alles nicht normal, oder?

Wie auch immer, derzeit steht mir der Sinn nach Lochstrickerei. Jetzt frage aber keiner, ob das heißt, ich stricke den halben „Froschpulli“ vom letzten Sommer weiter – neee, eher nicht, noch nicht, ist ja noch kalt, nääch? Was dann? Ja, neee, weiß nicht, aber Pröbchen hat es schon ;-))

„Ibiza“ von Supergarne, 100 % BW, absolut Formstabil in der Waschmaschine bei 40°. Nun muss mir nur noch einfallen, was es werden könnte. Von dem letzt vorgestellten No-Name-BW-Garn gibt es auch Loch-Pröbchen und ebenso keine Idee. lochstrick-03Gucken wir noch ein bissel Frühling, dann wird mir schon was einfallen…. Bis dahin warten noch sechs Ärmel und 86% Schal auf Vollendung…  fruehling-01

Liebe Grüße in die Runde – lasst Euch nicht wegpusten

Regina

Vom Nachtleben bei Fadenkrams

Vieles deutete darauf hin, dass hier bei uns im Garten nachts ganz schön die Post abgehen muss – „geknackte“ Biotonnen, egal, wie vermeintlich trickreich man sie gesichert hatte, geklaute Seerosenblüten auf dem Tümpelchen, der umsortierte Komposthaufen – also kurz, wir wollten nun mal wissen, was und vor allem wer hier im Dunkeln so alles aktiv ist. Dazu kommt, dass es im Dreh einige bedauernswerte Katzen gibt, für die das Leben unserer Liese der absolute Luxus sein muss und die wir füttern. Das passiert nachts, da unsere Diva ja leider keine Artgenossen im Revier duldet.

Was lag also näher, als am Futterplatz so eine kleine Spionage-Kamera zu installieren? Ja und die Fotos, die diese jetzt liefert sind wirklich sehr aufschlussreich. Als da wären die echten Adressaten der Futterspenden – wohlgemerkt das Treiben einer einzigen Nacht!

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An dem empört-fragenden Blick der Mieze erkennt man schon – sie ist irritiert, denn sie ist nicht allein am Napf…. Nachdem sie dann aufgegeben hatte, wurde das stachelige Treiben bunter – Mama, Papa, Kind – wie sich das für eine gute Igelfamilie so gehört:

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Aber auch hier war längst noch nicht Schluss, denn auch Familie Igel musste bald wieder weichen – wenn auch unter Protest:

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Und das ist ein ganz schön großer Bursche, der da die Reste vertilgt…

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Und wer genau hinguckt, der sieht auch den zweiten im Bunde (links hinter dem Gitter):

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Tja und wenn dann die Sonne den neuen Tag beleuchtet, sieht der „Tatort“ völlig harmlos aus.

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Habt einen guten Start in die neue Woche – liebe Grüße

Regina

 

 

Fadenkrams Gartenwelt

zur Entspannung zwischendurch heute mal ein paar Sätze zum emsigen Schaffen meines Herrn Fadenkrams. Während ich hier munter die Nadeln  schwinge, schuftet er unverdrossen an der Bewohnbarkeit unseres Gartens. Dass das eine gigantische Aufgabe ist, hatte ich ja schon erwähnt…

Die aktuelle Großbaustelle lief unter dem Namen Terrasse, liebevoll auch „Therese“ genannt, und hat gestern mit der vorläufigen Möblierung ihren krönenden Abschluss gefunden (ich zeig das jetzt mal chronologisch rückwärts ;-))Terrasse-04Die heißte Bauphase – man erkennt schon die Grundzüge und beachte den gelungenen Wasserfall mitte-rechts im Bild – der funktioniert aber leider nur bei Regen oder mit Eimerkette zum Dach. Seinen großen Vorteil hat er aber für die inzwischen daneben gepflanzte Heidelbeere, die wird nie dursten müssen und bald die grüne Tonne verdecken:Terrasse-001Kurz nach dem Start -man kann einiges ahnen aber noch ist alles offen; die massive Bretterwand hinten wird dann die Rückwand des Carports für unseren roten Renner werden, der leider zu groß für die vorhandene Garage ist – praktisch, oder?Terrasse-0001Und nun das berühmte Vorher-Bild – der Dielenboden ist geblieben, denn es stellte sich heraus, dass er viiiel größer ist als eigentlich angenommen:Terrasse-00001

Einige Verschönerungen werden noch folgen, der geplante Bewuchs wird sich dann erst im nächsten Jahr entfalten aber wir freuen uns und haben das Bauwerk auch sofort „eingegrillt“. Und es denke nun keiner, der Herr Fadenkram wäre jetzt arbeitslos. Absolut nicht. Für die kommenden Projekte muss jetzt nur die Reihenfolge festgelegt und entschieden werden, ob es selbst gemacht werden kann oder besser Fachleute ran sollten; an den neuen Zaun auf jeden Fall.

Liebe Grüße in die Runde

Regina