Besuch bei den stacheligen Diven

Bei halbwegs erträglichen Temperaturren stand endlich mal wieder ein richtiger Ausflug, wie wir ihn eigentlich jeden Monat mindestens einmal machen wollen, auf dem Programm. Der Ostdeutsche Rosengarten in Forst an der Neiße sollte es sein und rein zufällig ist dort in der Nähe auch unsere Lieblingsbaumschule, wo es alles, wirklich alles – nicht nur an Gehölzen – gibt, was das Gartenherz so begehrt und das auch per perfekt funktionierender und preiswerter Spedition, falls man nicht selbst vorbeischauen kann oder möchte.

Wir beide hatten inzwischen eher verklärte Kindheitserinnerungen an diesen Rosengarten und wurden nicht enttäuscht. Alles sah anders aus als in der Erinnerung, aber alles war wunderschön. Die meisten Rosen sind leider in so einer Phase zwischen den Blüten, aber es gab etliche zu bewundern und die Anlange dort ist wirklich sehenswert, blitzsauber und einfach eine Augenweide. Rosengarten-01Rosengarten-11Rosengarten-06

Ja, und Rosen gab es auch, bei denen fast die Augen wehtaten beim Draufgucken… Eine davon, die Beetrose „Westzeit“,  ist jetzt auch bei uns eingezogen.

Dazu noch diese herrlich leuchtenden Montbretien, die wir hoffentlich über alle Winter bekommen werden. Rosengarten-13

Ein schöner Tag mit reicher Beute, zu der auch noch ein zweites Aprikosenbäumchen gehört, liegt hinter uns und bestimmt werden wir spätestens im Frühjahr zur ersten Rosenblüte wiederkommen. Rosengarten-05-1

Ein bisschen Frühling

Nach zähem Nebel in den Vormittagsstunden gab es dann doch noch den ersehnten Wochenend-Sonnenschein, den wir zum An-Eisbechern und einem netten Spaziergang am großen Fluss genutzt haben. Nichts geht für uns über Deichspaziergänge, umso besser, wenn es auch noch das eine oder andere zu sehen gibt. Heute war das Örtchen Kienitz unser Ziel, den historischen Panzer in der Ortsmitte ließen wir links liegen, stellten das Auto an der Radwegekirche ab und schlenderten den Deich entlang zur Kienitzer Hafenmühle. Das Café liegt noch im wohlverdienten Winterschlaf, aber die diversen Kunstobjekte sind ja immer zu bewundern. Heute hatte es uns diese Schönheit angetan, die wohl im ersten Leben zum großen Teil ein Moped gewesen sein musste. Kienitz-02

Der Stand der Dinge

Die Zeit vergeht, das Wetter ist nicht der Rede wert, die Natur bereitet sich auf den Frühling vor. Auf den Feldern nahe der Oder sieht man jetzt riesige Ansammlungen von Schwänen, die sich viel zu erzählen haben und dabei für die Bauern Unkraut zupfen; ach nee, die haben ja Glyphosat! lecker Feldsnacks naschen. Sie haben hier eine große Fluchtdistanz, da sie die Nähe der Menschen nicht gewohnt sind, umso mehr passen aber auf ein Foto. Schwaene

Unser Wochenendausflug bescherte uns dann Aprilwetter vom Feinsten, was aber beim Start noch nicht abzusehen gewesen war. Ich fand es dann sehr schade, „nur“ das Handy dabei gehabt zu haben, mit der Kamera hätten sich viel schönere Fotos schießen lassen…

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Das Licht wandelte sich rasend schnell, es war ein tolles Schauspiel!

Stricktechnisch geht es auch locker voran, mein „Sumu“ ist fertig und ich bin am Ende stolz auf mich, in welch astronomisch kurzer Zeit ich dieses Teil aus so dünner Wolle mit 3er Nadeln fertig hatte (dafür hängt er ziemlich schief auf der Minna, jetzt aber noch auf der Leine, so dass ich es nicht ändern kann 😉 ).IMG_1255

Dieser Pullover von Claudia Eisenkolb ist das Ergebnis einer Blitzverliebtheit, von der ich überfallen worden war und gegen die ich keine Chance hatte. Er wird von oben in einem Stück gestrickt, so dass man eigentlich nix verkehrt machen konnte. Eigentlich. Da ich ja nicht „man“ bin, konnte ich sehr wohl. Irgendwo, ziemlich weit unten schon, fiel mir bei eine Anprobe auf, dass das Hinterteil gut 10 cm länger war als das Vorderteil. Panik !!!! Ribbeln? Neee, dann wäre er in die Ecke geflogen. Sinnieren. Erleuchtung. Ich stricke, bis die hintere Länge stimmt und fülle das vorne dann mit verkürzten Reihen auf. Und was soll ich sagen – es hat geklappt! Wenn man es nicht weiß, dann sieht man es auch nicht. Die Schrecksekunde:

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Da half kein Zuppeln, Zupfen und Ziehen, das war vergeigt, aber sowas von. Und ich weiß immer noch nicht, an welcher Stelle mir das gelungen war, die Ärmel sind am Bündchen gleich breit, der Ausschnitt stimmt – nuja, am Ende zählt das Ergebnis und mit dem bin ich zufrieden.

Werbung (unbeauftragt, selbst bezahlt): Technische Daten: Garn: 450g  „Dream Color“ 400 m / 100g von Hobbii, 450 g, Nadeln 3,0.

Weihnachten ganz unspektakulär

Das wollten wir schon immer mal: Weihnachten ohne allen Stress, total entspannt, nur nach den eigenen Vorstellungen. Und so wird es dieses Mal für uns auch sein! Der Sohn hat Probleme mit Dienstplan und Schichtdienst, den Rest der Zeit möchte er – frisch verheiratet – ganz sicher zu zweit mit seiner Angetrauten verbringen. Wer wenn nicht wir hätte da nicht vollstes Verständnis!

Und so war der Auftakt zum Fest heute ein spontaner Ausflug an die Ostsee, nach Zinnowitz auf der schönen Insel Usedom. Vorab mal kurz nach Greifswald, das zur genau passenden Zeit aus seiner Fassung gepurzelte Brillenglas (Strickbrille – geht ja gar nicht!) wieder einmontieren lassen. Hat perfekt und ohne jede Warterei geklappt samt Schraubenkleber. Dann fix auf die Insel. Es wehte ein steifer Wind, aber dafür konnten wir sogar ein paar Sonnenstrahlen erhaschen, was uns hier schon sehr lange nicht mehr vergönnt war.  00-Zinnowitz-01

Am Strand waren kaum Menschen unterwegs, ebenso auf der Autobahn, wo wir oftmals kilometerweit alleine unterwegs waren. Hinzu und auf dem Rückweg erst recht – das  hatten wir noch nie – in beiden Richtungen nach Auffahrt auf die Autobahn für entspanntes dahingurken Tempomat einschalten und erst bei Abfahrt nach ca. 120 Kilometern wieder ausschalten. 00-Zinnowitz-02

Auf der Rückfahrt irgendwo nett zu essen hat natürlich nicht geklappt, das haben wir dann zuhause nachgeholt – traditionell mit Bratwurst und Sauerkraut.  Dann gemütlich unter’m Weihnachtsbäumchen Bescherung und Tagesausklang – so könnte von mir aus jeder Heilige Abend ablaufen!

Euch allen wünsche ich ein ebenfalls entspanntes, gesundes und harmonisches Weihnachtsfest – genießt es!

Herbst

Heute hatten wir das Glück der Frühaufsteher: Dichter Nebel in Odernähe, der dann fast übergangslos strahlendem Sonnenschein wich – und wir mittendrin. Dumm war, dass ich nur Smartphon statt Fotoapparat dabei hatte, was die Fotos nicht wirklich besser gemacht hat. Aber ansehenswert sind sie trotzdem. Oder-02

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Die Paddler aus dem obigen Foto:

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…und wenige Minuten später die alte Eiche von der anderen Seite im Sonnenlicht:

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Bilder wie diese, die im Original noch so viel schöner sind, die machen die Landschaft hier zu etwas Einmaligem, dessen Reiz wir uns nicht entziehen können und wollen…

Urlaubs-Nachlese

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Wie jeder Urlaub war auch dieser wieder so schnell zuende… Die Zeit am Balaton haben wir genutzt, so gut es ging, denn das Wetter war sehr durchwachsen, recht wenig Sonne, dafür aber schwül-warm, was nicht so ganz begeisternd ist. Egal, wir waren viel unterwegs. Einen Tag lang haben wir Gesundheit getankt im Thermalbad Heviz und ein Abstecher nach Budapest war natürlich auch dabei. Dort waren wir das letzte Mal vor neun Jahren und waren entsetzt, wie heruntergekommen diese herrliche Stadt wirkte. Ganze Straßenzüge schockierten mit geschlossenen Geschäften, wirkten schmutzig und verkommen. Nach zwei Runden kreuz und quer durch die Stadt hatten wir damals ohne Stopp gleich wieder die Flucht ergriffen.

Ganz anders jetzt. Es herrscht wieder das quirlige Leben, das wir von früher kannten. Parkplätze gibt es nach wie vor nicht, also war viel Fußarbeit vom abgelegenen Parkhaus angesagt. Zuerst in die historische Budapester Markthalle. Ein Bauwerk, das auch von Außen begeistert und nicht erkennen lässt, was drinnen steckt.

Die Halle ist ein absoluter Touri-Treffpunkt mit dem entsprechenden Angebot. Landestypische Produkte kauft man besser und preiswerter auf den vielen kleinen Märkten auf dem Lande.

Dann wollten wir uns einen guten Kaffee in dem vielgepriesenen Café New York gönnen, das war uns leider versagt, denn hätten wir uns dort angestellt, wären wir wohl noch nicht wieder zuhause. Nuja, einen Blick rein konnten wir mal wagen – irrer Prunk zum Staunen mit Live-Kaffeehausmusik. Dann noch ein bisschen Schlendern und schon wieder waren die Stunden vergangen und es ging zurück.

Unser Quartier in Balatonalmadi war gemütlich und ruhig, die Wirtsleute nett und fast komplett sprachunkundig – trotzdem hat alles bestens geklappt. Auch dieses Gewitter haben wir lebend überstanden: 0000 Tihany-01Mehrere Male waren wir aus alter Verbundenheit auf der malerischen Halbinsel Tihany, 0000Tihany-Dorf-01wo ich einen der örtlichen Töpferläden ziemlich leergekauft habe – am Ende hat die Verkäuferin uns mit Handschlag begrüßt und satte Rabatte eingeräumt. Dafür haben wir unter anderem auch dieses Nest und sein „Drumherum“ fast komplett leergekauft – bis auf dieses spitzohrige Geschöpf, das ja nicht fliegen kann. 0000 Tihany-001Dort (auf Tihany, nicht in dem Nest) haben wir dann auch unser Abschiedsessen in der verrücktesten Kneipe überhaupt zelebriert – in jeder Hinsicht ein Erlebnis. 0000-Tihany-Skanzen-020000-Tihany-Skanzen-01

Und schon war die Zeit wieder vorbei – wir haben sie genossen, auch mit viel Bewegung, denn jeden Abend ging es bergab ins Zentrum auf ein Eis, zurück bergauf hatten wir die Kalorien dann wieder abgearbeitet.

Die Rückfahrt dann war leider ein absoluter Höllentrip, denn die Autobahn durch Tschechien ist eigentlich nur eine riesige Baustelle. Die Stadt“autobahn“ durch Prag hat uns über anderthalb nervenzerfetzende Stunden gekostet, danach ging es einigermaßen voran, bis hinter Dresden dann gar nix mehr ging. Dort hatte man aus zwei Spuren ohne jeden ersichtlichen Grund eine gemacht und „Reißverschluss“ klappt halt nicht, leider. Aber nach gut 12 Stunden (Hin: knapp 10 Stunden) flogen wir ins heimische Reich ein, erschöpft, aber froh wieder da zu sein.

Und was hier jetzt an der Obstfront abgeht, das erzähle ich demnächst, denn an dieselbe muss ich jetzt, den zweiten Eimer Sauerkirschen entkernen, zwei weitere werden sicher noch folgen….

Prerow und „De lütt Wollstuw“

Der 1. Juni ist für die Fadenkrams ein magisches Datum, nämlich der Jahrestag unserer Gemeinsamkeit. In diesem Jahr war es der 30. und man steht staunend und fragt sich, wo all die lange Zeit geblieben ist. So viele Erinnerungen bringt ein solcher Tag und alle scheinen noch so nah – dabei liegen Jahrzehnte dazwischen. Traditionell machen wir an diesem Tag einen schönen Ausflug an die Ostsee. Prerow-01In diesem Jahr musste dieser verschoben werden, da uns 30° an der See mehr als suspekt waren – zumal immer eine ausgiebige Strandwanderung das schönste ist. Dabei möchte man wirklich nicht zu Kohle gegrillt werden.

Heute hatten wir den absolut perfekten Tag erwischt – entspannte Fahrt, strahlend blauer Himmel, ein kühlendes Lüftchen und der Strand fast menschenleer. Herrlich, leider verging die Zeit wie im Fluge; man kennt das ja – immer wenn es so richtig schön ist….Prerow-03Auf meinem Plan stand dann auch noch der Besuch in „De lütt Wollstuw“ in Prerow. Jaha, die Ortswahl muss schließlich auch einen praktischen Hintergrund haben, sonst könnte man ja überall hin fahren, nach Usedom oder Rügen zum Beispiel, wo es auch sehr schön ist, aber ich wollte mal so richtig in Farben und Weichheit schwelgen. Und das ist gelungen, denn dort ist ein für den kleinen Laden vergleichbar großes Angebot an Malabrigo und Madeline Tosh-Garnen, dass einem die Augen übergehen. Auch hatte ich Gelegenheit, das ganz neu ins Lanade-Angebot aufgenommene Shetland-Garn von Jamieson & Smith in Augenschein und in die Hand zu nehmen. Die Farbvielfalt ist überwältigend. Und ich will auch nicht meckern, ich weiß, was „Shetland“ in Bezug auf Wolle heißt, aber dieses Garn machte mir dann doch den Eindruck, dass man eine Bommel daraus als Scheuerschwamm einsetzen könnte. Also nur was für hartgesottene Häute 😉

Und wie das immer so ist, eigentlich wollte ich ja nur mal grabbeln, aber da Carolin mir nun alles so nett und ausführlich gezeigt und erklärt hatte, musste wenigstens ein kleiner Strang Malabrigo Mechita namens „Marte“die Heimat wechseln.  Und wirklich, das ist Rot („in echt“ viel schöner, aber mehr gibt das schwindende Licht jetzt nicht mehr her…)! Marte-02Der kleine Laden ist ein echter Geheimtipp aber auch ein schwerer Angriff auf den Geldbeutel. Ach ja, ein kleiner Männerparkplatz mit Zeitungen und Magazinen ist auch da, was ja nicht zu unterschätzen ist 😉 Und in all der aufgeregten Süchtelei habe ich es nicht mal geschafft, ein Foto von dem Laden zu schießen…

Oderbrüchliches

Unser Großdorf besteht ja aus vielen kleinen, kleineren und kleinsten Dörfern. In allen (?) haben sich mit der Zeit Künstler angesiedelt, die fröhlich ihrem Schaffensdrang freien Lauf lassen. Einige sollen davon sogar leben können, aber das zu beurteilen, ist nicht mein Thema.

Einer, der offenbar mit sehr viel Leidenschaft beim Schaffen ist, hat sein Domizil an unserer Route ins Nachbarland, das wir monatlich mindestens einmal zum Zwecke des Tankens und einiger Marktkäufe aufsuchen. Und heute endlich haben wir es geschafft, die Knipse an Bord zu haben und die faszinierenden schrottigen Werke, die dort einfach so am Straßenrand stehen, mal zu digitalisieren. Ohne viele Erklärungen – habe eine grippige Matschbirne, die nicht denken möchte – hier einige davon (raufhauen macht die Bilder größer).

Die Köpfe:

Die ganze Pracht und Herrlichkeit:

Eine alte „vergessene“ Autofelge beherbergt ein eher zierliches Werk: Schrotti-02

Wieder zuhause

Ein selten schöner Urlaub liegt hinter uns, es war einfach alles perfekt, das Wetter sowieso, das Ferienhaus mitten im Nirgendwo auch (war das dritte Mal dort, es konnte also keine böse Überraschung geben). Mit meinem professionellen Plan (normalerweise ist Planung für mich schon ein Unwort, vor allem, wenn es um Urlaub geht, aber in diesem Fall war es gut, sich darauf einzulassen), den wir gut abarbeiten konnten, habe ich den Herrn Fadenkram sowohl beeindrucken als auch begeistern können – was will man mehr. Wir haben viel gesehen und den herrlich goldenen Herbst so richtig genießen können.

So zum Beispiel den Brocken – am 17. Oktober hatte es dort 17°C im Schatten! Weiter unten sieht man als Dunstwand die an diesem Tag über das nördliche Deutschland von Südwesten hinweg gezogenen Aschewolken.Brocken-04-k

Oben war es dafür blitzeblau – und gebaut wird auch, der Bahnhof der Brockenbahn wird aufgehübscht.Brocken-01-kWir sind natürlich mit der Bahn hoch- und wieder runtergequalmt, aber viele mutige Wandersleute haben es auch zu Fuß auf den Gipfel geschafft.Brocken-02-k

Auch die Rosstrappe stand auf dem Programm. Mit dem Sessellift, versteht sich, denn wir sind beide nicht so gut zu Fuß, daher müssen wir auch diesen Aspekt in die Pläne einbeziehen, auch wenn ich da dann wieder ganz tapfer gegen meine Höhenangst ankämpfen muss. Wunderschöne Ausblicke belohnten uns.

Ebenfalls im Sonnenschein präsentierte sich das Fachwerkstädtchen Stolberg, wo wir im Ratskellergarten lecker Mittag essen konnten.

Auch ein Besuch in Goslar musste sein, dort hat man nach den verheerenden Hochwasserschäden im Sommer gut aufgeräumt, aber es ist noch viel geblieben, was erst nach und nach gerichtet werden kann.

In Thale, was sich zumindest im touristischen Bereich in den letzten Jahren sehr gemausert hat, beeindruckte uns der nahezu mystische Blick auf die BodeBode-Thale-02-kwie auch die überall anzutreffenden liebevoll gestalteten DetailsThale-02-kUnd wenn das kein Hingucker ist, den man gerne auch selbst bewohnen möchte, dann weiß ich ja nicht…Thale-04-kWahrscheinlich ein ehemaliger Wasserturm, der in einer Ecke des Parks steht und sicher sehr viele bewundernde aber auch neidvolle Blicke auf sich zieht.

Das waren so die Highlights, selbstverständlich haben wir uns auch in den touristischen Hochburgen Wernigerode und Quedlinburg herumgetrieben, wobei wir Quedlinburg definitiv vorziehen, hier schlägt der Kommerz noch nicht ganz so hohe Wellen, dafür gibt es malerische Gassen und stille Winkel, die einfach nur schön sind.

Ja, und nun geht es wieder zum Ernst des Rentnerlebens. Viel gestrickt habe ich in der letzten Woche nicht, also gibt es da noch nichts zu zeigen. Aber das kann und wird sich schnell ändern.

Liebe Grüße in die Runde – Regina

Harzliche Sonnen-Grüße

der lang ersehnte Harzurlaub ist fast schon wieder auf dem „absteigenden Ast“, aber er ist einfach perfekt! Das Wetter ist ein Traum – gestern auf dem Brocken hatte es neben strahlendem Sonnenschein 17°C im Schatten. Und so konnte ich endlich meinen Geburtstagsgutschein für den Gatten „eine Dampfbahn-Fahrt auf den Brocken“ einlösen und das bei idealen Bedingungen.

Am Montag war dann auch das Unglaubliche gelungen, der Herr Fadenkram konnte über die gigantische Hängebrücke an der Rappbode-Talsperre spazieren und das auch noch ohne jedes Gedrängel (der frühe Vogel fängt eben den Wurm bzw. latscht entspannt über Brücken; als wir zurück kamen, war der Parkplatz schon wieder ein einziges Chaos). Ich nicht, ich hab da große Angst, da hilft auch keinerlei Überredungskunst, in der der Gatte ja durchaus geübt und oft genug erfolgreich ist 😉

Brücke-01 Mal ehrlich, so hilflos über dem Abgrund – das muss man doch nicht haben, oder? Ich finde jedenfalls Fotos schießen aus sicherer Position, also mit festem Boden unter den Füßen, wesentlich besser.Brücke-04--k1Dieses Foto allerdings war von dort nicht zu bekommen; ich finde es phänomenal und der Gatte ist zu recht stolz darauf:Brücke-07-bFür heute ist noch einmal Sonnenschein angesagt und so wollen wir über das malerische Städtchen Stolberg auf den Kyffhäuser düsen.

Bis später liebe Grüße in die Runde – Regina (mehr dann von zuhause, wo ich auch erkennen kann, wie die Fotos wirklich aussehen ;-))