Kommunikation ist nicht alles, aber ohne Kommunikations ist alles nichts – oder so

Heute war der Tag des Austausches unserer reklamierten Veranda-Möbel. Dazu gab es zwei Telefonate, die Terminvereinbarung und gestern die Lieferzeit-Nachfrage. Beide Male wurde mir freundlich Datum bzw. Lieferzeitraum genannt, beide Male fragte ich nach, was zu beachten wäre. „Nichts. alles, wie es auf der Karte steht“, war die freundliche Antwort. Auf der Karte stand, Möbel zum Austausch bereitstellen. Also räumten wir gestern alles aus, dazu die Veranda leer für gut Platz bei der Umtauschaktion. Pünktlich zu der vereinbarten Zeit schlug das Lieferauto auf, zwei sehr freundliche Polen, die des Deutschen gut mächtig waren, balancierten zwei kleine Pakete rein. Vor unseren Augen standen riiiiesige Fragezeichen, nachdem die entsprechende Frage mit „ja, das ist alles!“ beantwortet worden war.

Großes PowWow. Dann wurden die Pakete einfach aufgeschlitzt, das Rätsel klärte sich sofort, es handelte sich um die Fronten der Schubladen und die Türen. Alles war klar, denn das waren ja die betroffenen Teile.

Aaaaaber – ein Wort aus dem Service-Zentrum hätte uns all die Rennerei und Schlepperei bei der Hitze gestern erspart und wir hätten das längst auch aus der Filiale abholen können.  Aber jetzt ist alles gut, der Gatte montiert im Schweiße seines Angesichts bei locker 30° die neuen Fronten und ich hoffe nichts mehr, als dass nun auch alles passt 😉

Diese blöde Planlosigkeit…

Nachtrag:

Beschluss gefasst: Das Ding kommt weg.Das wird nix vernünftiges.

…hat mich mal wieder überwältigt. Und so stricke ich nicht „Jushi“ aus SoSoft, wie ganz oben auf der Tapetenrolle festgepinnt, sondern ein Frühjahrsputztuch von Herrn West. Dieses Tuch hat so gar nichts, was einen hochreißen könnte, er kann es besser, sag ich mal, aber andererseits hat es insofern was, als dass man mal wieder Reste verwursten kann. Also kaufen (20% Einführungsrabatt ließen den Preis erträglich wirken), ran an die Nadel und los.  Der Einfluss auf die Restemengen ist marginal, aber das Gestricke macht Spaß. Es ist mindless, was immer man nebenher machen kann, es richtet keinen Schaden an, sofern man nur an den rechten Stellen wendet. Diese können mittels maximal zwei Markern eindeutig festgelegt werden, als keine Gefahr. Dumm ist, dass nebeneinander aufgereihte Garne, die man zu diesem Tuch kombinieren möchte, nebeneinander aufgereiht völlig anders wirken, als dann nebeneinander gestrickt. Ist jetzt auch egal, ich zieh‘ das durch, so! spring_cleaning_01.jpg

(kann Werbung durch Zeigen enthalten, ist aber alles selbst bezahlt und nicht beauftragt)

Serviceparadies D

Endlich kann ich mal wieder richtig meckern und werde das jetzt auch mit Genuss tun 😉 Der Frustverursacher ist einer der großen Möbelmärkte hierzulande, der unter anderem auch mit tollem Service protzt – wie alle eben, muss man demzufolge auch nicht so ernst nehmen.

Dort kauften wir vor gut zwei Jahren nach der Sanierung unserer Veranda Möbelstücke für dieselbe. Ich weiß ja nicht, wie Ihr es haltet, aber wir haben uns angewöhnt, nichts Bestimmtes im Sinn zu haben sondern halt „mal gucken“ zu gehen, so ist man einfach flexibler bei der Auswahl. Es klappte auf Anhieb und weiße Hochglanzmöbel zogen ein, die passten, wie extra angefertigt – die Freude war groß. Bis dann irgendwann die Frontfolien an den Schubfächern und Türen anfingen sich zu lösen. Erst ein bisschen, dann ein bisschen mehr und dann ganz massiv.

Überzeugt, die Garantiezeit wäre vorbei, grollten wir vor uns hin, bis es mir gelang, die AGB der Kette zu finden und da stand versteckt und verschämt, dass man 2 Jahre Garantie gewähre.  Hollaa!!!! Es waren gerade noch ein paar Tage bis zum Ablauf der Frist, also schrieb ich schnell eine Reklamationsmail und harrte der Dinge, die da kommen würden. Und tatsächlich, es kam eine Mail zurück, deren Inhalt doch ernüchternd war; man teilte lediglich mit, die Beanstandung an den Hersteller geschickt zu haben und „falls dieser sich melden sollte“ mir Bescheid zu geben. Aha. Also habe ich noch einmal nachgehakt mit dem Hinweis auf ihre Grantiefristen und bekam – gar keine Antwort mehr. Inzwischen habe ich ein eher un-nettes Schreiben an die Geschäftsleitung dieses Marktes und des Hauptsitzes der Kette komponiert, diese aber noch nicht abgeschickt.  Und heute kommt ganz unverhofft eine Postkarte ange-roller-t, auf der steht: „Es ist soweit! Ihr Austauschteil ist eingetroffen! Die Austauschteile bitten wir Sie bei der Abholung mitzubringen bzw. bei Lieferung bereitzustellen…“

Nun dachte ich, die Austauschteile würden wir bekommen, nein, wir sollen sie hinbringen. Nuja, der Gatte meint, ich solle nicht immer so krümelkackerisch daher kommen, es wäre doch schon so gemeint, wie wir uns das denken. Okay, nehmen wir es an. Aber ich denke nicht daran, diesen Kram da wieder hinzukarren, aber ehe ich mich darüber aufrege, muss ich erstmal telefonieren und versuche inzwischen, die Nachricht als „prinzipiell gut“ zu verinnerlichen.

Das alte Lied…

Kurz hatte ich ja schon angedeutet, dass das nächste Svetlana-Gordon-Design frisch nach seiner Veröffentlichung auf Ravelry sofort auf meine Nadeln musste. Die Notwendigkeit dafür ergab sich auch aus dem Vorsatz, mal den vielen Resten beizukommen. Löblich, oder? Und da ich es bunt mag, genau wie Frau Gordon, mussten es bunte Reste sein, die auch schnell gefunden waren.

NoNa-Wool, übrig von mehreren Projekten und bestens geeignet. Ein Blätterstreifen in grün-bunt war schnell fertig, der zweite in orange-braun ebenfalls. Bohemia-03

Ein weiterer in orange-braun sollte folgen (es soll ein Schal werden und keine Stola) und – man ahnt es – der verbleibende Rest reicht natürlich nicht, es fehlen ca. 30 Gramm. Es ist ein Kreuz, nachbestellen ist ja einfach, zumal das Garn auch noch vorhanden ist, aber dann hab ich ja wieder einen Rest….

Dann ist auch noch die Frage zu klären, womit ich dann den Freiraum zwischen den Blättern auffülle, in erster Linie, mit welcher Farbe, eventuell so in Richtung dieses hellen Beige an den inneren Blättern. Also ist erstmal wieder Sinnieren angesagt, aber wie immer – eine Lösung wird sich finden. Bohemia-05

Hertha pennt

Endlich haben wir es mal wieder in den Berliner Tierpark geschafft; das geht jetzt nicht mehr so überaus fix wie in der alten Heimat, aber doch schnell genug, um es öfter mal auf die Reihe zu kriegen…

Der Park hat ja nun seit einiger Zeit einen neuen Chef, den früheren Münchner Zoodirektor Knieriem, der die jahrelange Misswirtschaft unter dem vorigen Direktor, der für ausgewählte hoch angebundene Freunde gerne schon mal Zebra-Essen veranstaltet und den Affenfelsen durch Verkauf der Bewohner entvölkert hatte. Aber das ist ein anderes Thema, ich wollte von unserem Ausflug berichten.

Wie die meisten Besucher wollten wir natürlich auch das kleine Eisbärchen Hertha sehen. War eher enttäuschend, da wir zur Mittagsruhe eingetrudelt waren, Eisbären am Chillen hieß es da nur. Man muss schon genau gucken, um das Bärchen überhaupt zu sehen… Für Interessierte: Auf Instagram hat der Tierpark Berlin einen Account mit etlichen lustigen Videos – derzeit vor allem mit Hertha.0-Hertha-01Weiter ging es in gemütlicher Runde, bis wir auf eine neue Attraktion des Parkes aufmerksam wurden, die Flugshow. Da der Gatte ja noch mehr als ich auf alles abfährt, was Federn hat, war das dann ein Muss. Wir wurden nicht enttäuscht, denn Wüstenbussard, Weißkopf-Seeadler, Uhu und Geier zeigten artig ihre Künste. Die Falken waren etwas zickig, aber am Ende waren alle aus den Bäumen zurück. Alle Darsteller sind im Park geschlüpft und werden dort trainiert. Und es ist schon beeindruckend, wie sie knapp über den Köpfen der Zuschauer dahingleiten und man sie förmlich grinsen sieht, wenn selbige Respekt und vielleicht auch ein bisschen Angst zeigen…

Das majestätische US-Wappentier, das nach einer Runde um die Bühne… 0-Adler-01

….erstmal schnaufend auf seiner Hütte hockt und bewundert werden will: 0-Adler-02

Uhu und Falke zeigten sich etwas williger den zahllosen Papparazzi gegenüber und hielten hoheitsvoll still; nur das Einklappen des Uhu-Ohrpuschels zeigt verhaltenen Unwillen:

Weiter ging es zu den Varis. Diese lustigen Langschwänzer kann man fellnah erleben und sie sind neuerdings handzahm. Zum Glück klauen sie auch nicht, also kann man sie ganz entspannt bewundern. Der Begriff „Seiltänzer“ bekommt hier eine ganz neue Dimension 😉

Am Ausgang dann wurden wir noch staunende Zeugen einer Baumstachler-Eigenwilligkeit: Dieses Tier kletterte bedächtig auf seinen Baum-Ausguck, pinkelte versonnen runter, um dann wieder abzusteigen. Macht es ihm einfach nur Spaß oder steckt ökologisches Handeln dahinter? 0-Porcupine-01

Egal, er ist ein drolliger Geselle.

Vieles im Park ist im Umbau, einiges neu, gute Gründe, ihn nun doch öfter mal wieder zu besuchen. Gucken, wie die kleinen Tiger wachsen, 0-Tiger-01die Gibbons auf ihrer Insel toben,

und vor allem, die große Knipse mitzunehmen, um nicht auf diese schwiemeligen Handy-Fotos angewiesen zu sein …

Bunte Wellen vollendet

Derzeit schwirrt mir nur so das Hirn von Ideen für unzählige „Must Haves“, dass es fast überstrickerische Anstrengungen braucht, brav Reihe für Reihe an einem WIP zu werkeln, auf dass es ein Finished werde. Das ist mir jetzt bei dem Lavender-Schal von Svetlana Gordon gelungen. Das aber auch nur, weil entgegen aller Pläne schon das nächste Werk dieser genialen Designerin auf die Nadel musste.

Hier aber erstmal der Lavender; mit Nadeln 3,0 ist er 185 x 35 cm groß geworden und es stecken 190 Gramm Malabrigo Mechita drin.

Lavender-02

Das Ergebnis war die Frickelei allemal wert und über die wie immer enormen Farbunterschiede bei den Malabrigos kann ich hier großzügig hinwegsehen.

Lavender-05

Habt einen schönen Sonntag; wir warten noch immer händeringend auf endlich mal ein paar Regentropfen und fürchten schon wieder so einen gigantische Dürre wie im letzten Jahr.

Dies und das

Ostern naht und den Gatten hat es schon wieder heftigst auf die Bretter geknallt. Schwerste Entzündungen wüten wieder in verschiedenen Organen und wir hoffen inständig, dass er Ostern nicht doch noch im Krankenhaus verbringen muss. Das Hammer-Antibiotikum, das er nun wieder schlucken muss, nachdem er sich noch längst nicht vom letzten Mal erholt hatte, verursacht neben vielen anderen Nebenwirkungen extreme Sonnenempfindlichkeit. Jetzt, wo sie sogar zu Ostern mal scheint, ist das eine Extra-Strafe, nicht raus zu können. Da Jammern bekanntlich auch nichs ändert, werden wir irgendwie versuchen das Beste aus der Situation zu machen – für mich heißt das natürlich kampfstricken, aber das hauptsächlich im Garten, der sich ja jetzt von seiner schönsten Seite zeigt.

Mich zwiebeln ja die Schätze vom Wollefest ungemein, aber der Vorsatz lautet mal wieder, erst mindestens zwei UfOs fertig bekommen. Das wären dann dieser Pulli, nichts Aufregendes aber schön neutral und warm (also der Jahreszeit entsprechend und perfekt zum Sofa passend;-)). Pulli-02Das Gute hierbei ist, dass die Ärmel so gut wie komplett sind, jetzt geht es immer nur rundherum bis die Wolle alle ist.  Und wenn das so richtig schwer langweilig wird, dann stricke ich ein paar eher mühselige Reihen am Lavender-Schal, der zwar langsam aber stetig wächst; ein Viertel habe ich immerhin schon geschafft.

Lavender-02

Danach darf dann das erste der neuen Schätzchen auf die Nadeln. Probestrick mit Maschenprobe ist schon erledigt und ich bin hellauf begeistert! Entstehen soll dann der „Jushi“ von Claudia Eisenkolb, ich denke, das passt.

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Habt es gut, gesunde und erholsame Ostertage Euch allen!


(Enthält möglicherweise Werbung durch Nennung von Namen)

 

Traurig

Es gibt so Fixpunkte in der persönlichen Wahrnehmung, die unvergänglich erscheinen. Ein solcher Fixpunkt war für mich bis gestern die Notre-Dame de Paris. Fassungslos saß ich dann abends und die halbe Nacht vor den schrecklichen Bildern dieses riesigen lichterloh brennenden Gotteshauses und dachte immer nur, das könne doch nicht wahr sein.

Doch, es konnte sein, es ist so, die Flammen waren verheerend und noch ist nicht klar, ob ein Wiederaufbau möglich sein wird. Ich hoffe es sehr.

Notre Dame 01
Was für ein Bauwerk, 800 Jahre hat es allen „Stürmen“ widerstanden – bis gestern

Es ist müßig jetzt über die Ursache/n des verheerenden Brandes zu spekulieren, ich hoffe, sie können geklärt werden.

Notre Dame front 02
Die imposante Front der Kathedrale; wie klein sind wir Menschlein doch…

Obwohl durch und durch Atheist, beeindrucken mich so herrliche sakrale Bauten immer ungemein, ich sehe sie gerne, sie erfüllen mich mit Ehrfurcht – wovor weiß ich nicht so genau, am ehesten vor der Kunst der Baumeister, die in längst vergangenen Zeiten solche Wunderwerke geschaffen haben.

Notre Dame Gargoyles 01
Ein Detail der Seitenansicht, unzähliche Gargoyle zieren diese und jeder sieht anders aus

Ich hoffe, der Wiederaufbau gelingt, dann wird diese Kirche Grund genug sein, doch noch einmal nach Paris zu reisen….  Notre Dame 04

Meine Premiere beim Leipziger Wollefest

(enthält unbeauftragte unbezahlte Werbung)

Wollefest-02

Es war wirklich ein Fest, das die Herzen aller Strickfanatikerinnen höher schlagen ließ; meines so sehr, dass ich mich erstmal setzten und eine Weile tief durchatmen musste, da mich Angebot und Fülle zu Anfang regelrecht überwältigten. Nach einem ersten Rundgang dann traf ich mich mit Ute, und wir stellten schnell fest, dass wir auch „live“ gut miteinander können. Dann gingen wir gemeinsam auf Beutezug, wobei Ute mir einen Fest-Tag voraus hatte und wusste, wo was zu finden ist, was sich als hilfreich erwies. Auch mit ihren Einkäufen war sie mir weit voraus, was heißt, dass ich zwar reichlich Geld ausgegeben habe, mich alles in allem doch eher zurückgehalten habe; es gab genug, was ich auch gern noch gehabt hätte….

Und nun zeig ich, was jetzt auf den Sprung auf meine Nadeln wartet, sicher nicht lange, denn so schöner Fadenkram muss auch schnell verstrickt werden, Ideen gibt es auch schon, naja – erstmal eine 😉 – hierfür:

Das ist kuschelweiche Merino vom einzigen polnischen Stand, der leider schon ganz schön leergekauft war. Eben bin ich durch den Online-Shop geschlendert und war der Ohnmacht nahe, was für Versuchungen! Für die mitgebrachten Schätzchen schwebt mir dieser Pulli vor, aber das ist noch  nicht entschieden…

Weiter geht es mit einem spätherbst-bunten Hightwist-Garn aus der Diakoniewerkstatt Weimar-Lobenstein. Für äußerst faire Preise gibt es hier sehr schöne Färbungen auf hochwertiger Wolle.

Mal sehen, was es werden könnte, diese „Cosi Fan Tutte“-Färbung bietet sich irgendwie für Pooling an, denke ich….

Ganz anderes Feeling vermitteln die Färbungen von Kathienchen Yarns, hier geht es entschieden pastelliger zu, was für mich ein absolutes Novum ist. Schön finde ich diese Garne allemal, konnte mich bisher aber noch nicht dazu durchringen. Jetzt, vor Ort in der Hand, sah das ganz anders aus. Diese drei Stränge Soft Socks durften in die Tüte:

Die beiden unteren sind nahzu identisch, der Obere ein Einzelstück.

Ein weiterer Glücksfall war der Stand von Bodolina, denn hier endlich konnte ich so eine geniale Tasche für Nadelspitzen ergattern, was mir im Shop bisher nicht gelungen war. Das beste – ich habe sie an den Gatten weiterverkauft, der sie mir dann in Kürze zum Geburtstag schenken darf ;-). Fotografieren konnte ich sie vorher aber schon mal:

Zum Schluss noch zwei Stränge Luxus pur von Fiberpassion (die Website ist leider gerade in Wartung). Superweiche Merino mit 600 m auf 100 g in einem Rot, das kaum zu beschreiben ist und auf dem Bild nicht mal annähernd dem Original entspricht. Mir schwebt hier ein Tuch, eventuell in Brioche, vor, ist aber noch alles offen…

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So, das wäre es im Wesentlichen, so viel Schönes, ich bin begeistert und freue mich schon auf nächstes Jahr!

 

Da ist noch viel Luft – nach unten

Eigentlich will ich ja diesen Blog frei von allem halten, was nach Politik riecht oder solche sein könnte. Auch wenn es in der gegenwärtig anscheinend massiv von Realitätsverweigerung geprägten fast schon hysterischen grünbunten Ver- und Gebotswelt durchaus ein paar Dinge gibt, die für mich akzeptabel sind, sofern sie im Rahmen der Vernunft bleiben. Dazu gehört das große weite Thema Verpackung und Verpackungswahn. Ja, ich gehe schon lange mit selbstgenähten Stoffbeuteln und/oder Filztasche einkaufen, stecke meine Bananen und Kohlköpfe nicht in Plastiktüten und trenne akribisch den anfallenden Abfall.

Leider kann man auf dem Sektor (noch) nicht allzuviel beeinflussen, ein tolles Beispiel gab es heute. Nachdem ich jahrelang unbemerkt fernöstlich giftgepanschte Blutdruckpillen geschluckt hatte, gibt es nun ein neues entsprechendes Medikament. Ich war tief beeindruckt! Wohlgemerkt, es handelt sich nicht um die Jahrespackung, sondern um die Dreimonatsration von 98 Pillchen!

Und die kommt jetzt so daher:

Irbe1-1

 

Innen ist noch reichlich Luft – sowohl in der Schachtel als auch in den Blistern:

Und am Ende drückt man dann mühsam dieses Pillchen, das sich gerne in den Ecken versteckt, heraus:

Irbe3

Absolut irre, oder?