Neues aus Fernost

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Jetzt ist es soweit, ich halte es nicht mehr aus, der „Spector“ von Joji Locatelli muss sofort auf die Nadeln, jetzt, SOFORT. Da ausnahmsweise auch schon das Garn dafür seit längerer Zeit auf seine Verarbeitung lauert, spricht auch wirklich nichts mehr dagegen.

Selbstverständlich habe ich auch andere Projekte auf den Nadeln, den „Sumu“ von Claudia Eisenkolb in Zweitauflage beispielsweise. Da ich jetzt aber beim eher langweiligen unspektakulären Rundherum des Bodys angelangt bin,

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Sumu II kurz nach dem Start, jetzt in freundlichen Grüntönen

dieses Mal ist das Ganze vorne auch genauso lang wie hinten, muss erstmal Abwechslung her. Die habe ich zwar in Form der „Spinat mit Ei“-Jacke, die aber gerade sehr langsam voran kommt, da das Muster einfach zu anstrengend für die Hände ist (in Hin- wie Rückreihen wird jede 2. Masche abgehoben, idealerweise dann auch die richtige Masche, das heißt, zwei Reihen gestrickt ergeben eine Reihe Jacke). Aber die nächsten Winter kommen gewiss, also sollte ich es doch gemütlich angehen. Außerdem sind bei der Jacke noch einige Dinge zu klären, die komischen vorderen Blenden zum Beispiel.

Die letzten Tag waren recht aufregend und nicht so ganz lustig. Zuerst versagte die Waschmaschine (keine vier Jahre alt, aber abgelaufene Garantie, klar doch) mitten im Programm ihren Dienst. Es rührte sich nichts mehr, selbst zum Öffnen der Tür musste ich sie sehr lange überreden. In der Service-Wüste Fernost lohnt es sich bei unklarer Diagnose nicht, einen Reparateur aus der fernen Hauptstadt anreisen zu lassen; Reise- und Diagnosekosten ergeben die halbe neue Waschmaschine, die eventuell mögliche Reparatur garantiert mehr als die andere halbe. Also kurzentschlossen zugeschlagen und einen Waschtrockner mit Grantieverlängerung auf fünf Jahre gekauft, der seinen Härtetest unter anderem auch mit einer Ladung strahlend weißer kuschelweicher Schlüppies mit Bravour bestanden hat. Also nie wieder Massen von Schlüppies auf die Leine zwicken, genial (ich hatte das nicht so wirklich mit aller Konsequenz zuende gedacht, als ich den Gatten gezwungen hatte, auch täglich die Schlübber zu wechseln, wenn ich das mal hier sagen darf ;-)) !!!

Der nächste Kandidat war dann der Herd. Knapp drei Jahre, zum Einzug hier gekauft, grrrrr. Er überrraschte uns mit einem großen Sprung im Ceranfeld. Wäre eh kein Garantiefall gewesen, egal wann. Und da wir immer bei Misslingen von irgendwelchen Dingen von eigener Unfähigkeit ausgehen, bemerkten wir erst im Extremmodus, dass auch der Thermostat irgendwann klammheimlich den Geist aufgegeben hatte und sich damit dann schlagartig steinharte Kekse, verkohltes Geflügel, Plüschpüschelchen-Kuchen und andere Spezialitäten von selbst erklärten. Das eigens angeschaffte Ofenthermometer zeigte dann bei der Einstellung 180° erstaunliche 300°, wahrscheinlich aber nur, weil es ja weiter hoch nicht kann. Auch hier kommt das Ding mit der Servicewüste Fernost zum Tragen und so zog gestern ein neuer Herd ein. Man darf gespannt sein. Müßig zu sagen, dass die Kühlkombi auch schwächelt? Also lieber stricken und nicht dran denken. Eventuell Aluhut basteln, mal sehen…

2 Kommentare zu „Neues aus Fernost

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