An- und Abgebibertes

Die Besiedlung des heimischen Oderbruchs mit Bibern geht in Windeseile voran, dabei haben diese Zahnkünstler hier wahrlich nicht nur Freunde. Sie scheinen aber zu wissen, dass man ihnen (noch) nichts tun darf , harren daher tapfer aus und geben überall Kunde von ihren wohl unverwüstlichen Gebissen. Da kann man als in die Jahre gekommener zahntechnisch einigermaßen gequälter Nicht-Biber schon mal ein wenig neidisch werden…

Gerade haben sie einen der unzähligen Gräben für sich entdeckt und allen Gerüchten zum Trotz, sie mögen keine Erlen, mögen sie diese hier wohl sehr. Und so sind sie fleißig am Bibern:

Auf ca. zwei Kilometern gibt es keinen nicht bereits verkosteten Baum, aber tröstlich ist, dass da weit und breit kein Deich ist, in dem sie ihre Wohnung bauen könnten.

 

12 Kommentare zu „An- und Abgebibertes

  1. Ihre Burgen können die Biber durchaus auch aus gefällten Bäumen und Ästen bauen, sie brauchen nicht unbedingt Deiche, um sich dort ihre Wohnhöhlen anzulegen. Hier bei uns in der Biber auch auf dem Vormarsch…

    Die Obstbäumchen würde ich auf jeden Fall schützen.

    Viele Spass mit den Nagern
    LG
    Connie

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  2. Das Gebibbere sieht sehr beeindruckend aus.
    Vielleicht können sie dir die eine oder andere stumpf gewordene Stricknadel spitzen ;O).
    Hier bei uns bibert es nicht. Liegt vielleicht daran, dass wir so viel Moor haben. Macht eventuell auch Bibern beim Vorwärtskommen zu schaffen.

    Liebe Grüße
    Pia

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    1. Hmm, das mit den stumpfen Nadeln könnte wohl eher in die Hose gehen… Was machst Du eigentlich mit Deinen Nadeln, meine bleiben spitz 😉 (sind ja auch aus Metall hahahaha)
      Ja und derzeit ist mit der wabbeligen Konsistenz des Ackerbodens hier jedes Moor zu toppen… Doch diese Kampfnager sind ja überwiegend im Wasser, vielleicht schmeckt ihnen Moorwasser nicht!?!
      Lieben Gruß zurück
      Regina

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    1. Ja, Weiden können hier nur abseits von allem Wasser einigermaßen überleben…. Direkt hinter unserem Grundstück läuft auch so ein Graben, der alte Zaun ist ihnen absolut nicht gewachsen, wir überlegen also schon, unsere jungen Obstbäume zu umdrahten….

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      1. Umdrahten ist gut, das hilft, muss nur hoch genug gehen. Die reichen locker einen Meter hoch. Aber wenn sie doch mal einen Baum umgelegt haben, den dann unbedingt liegen lassen, bis sie ihn aufgefressen haben. Wenn man ihn zu früh wegräumt, legen sie gleich den nächsten um.

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