Fadenkramsche Maschenproduktion

Der Pimentón ist fertig. Das Garn ist bis auf den letzten Meter verstrickt und aller Zitterei zum Trotz hat es gereicht. Entstanden ist ein locker-luftig-fluffiges Teilchen, das auch schon nach Wiederholung schreit. Aber nicht jetzt. Pimenton-04

Verstrickt habe ich mit 3,5er Nadeln 436 g Rico Design Essentials Cotton DK in drei netten Grüntönen. Die Anleitung ist logisch und eingängig, das Ganze wird nahtlos von oben gestrickt – für mich immer ein Must-Have-Argument ;-). Der Ausschnitt war etwas gewaltig, aber zwei Runden feste Maschen mit dem allerletzten dunkelgrünen Garnrestchen konnten das locker beheben.

Den unteren Rand habe ich ohne jedes Bündchen gelassen, lediglich versucht, ihn „unrollig“ hinzukriegen, noch einmal mit kräftig Dampf drüber sollte das dann auch bringen. Danke, liebe Ute, für den Tipp!

Pimenton-06

Aus diesem Garn hatte ich schon mal ein Shirt gestrickt, das zu einem Tuch umgestrickt wurde, da es leider unglaublich eingelaufen war.

Dementsprechend hatte ich jetzt auch allerhand Bammel und sag jetzt mal was kontraprodutives zur hochgelobten Maschenprobe. Hätte ich nämlich dieser vertraut, würde es keinen Pimentón bei mir geben. 60 Maschen x fast 50 Reihen – das war schon ein ganz schöner Lappen! – handgewaschen und liegend getrocknet ergaben einen Breitenzuwachs von knapp 2 cm und einen ähnlichen Längenverlust; ja, es musste sich ja irgendwie ausgleichen 😉 Nach einigem Sinnieren entschloss ich mich dann aber, doch furchtlos zur Nadel zu greifen. Der Erfolg hat mir recht gegeben, das Eigengewicht des Pullis hat es gerichtet; es hat einigen Längenzuwachs aber keinerlei Breitenschwund gegeben, puhhh….

Wer es jetzt bis herher geschafft hat, dem zeige ich auch noch mein nächstes Himawari-Projekt, den „Amburgo„. Man ahnt es spätestens jetzt, die Entwürfe der Designerin haben es mir angetan und das zu Recht, denn die Anleitungen sind narrensicher geschrieben und die Passform ist auch in meiner Größe absolut okay.

Also habe ich die nächste Farbe meiner Rowan-Panama-Vorräte herausgekramt und losgestrickt. So sieht es derzeit aus und auch hier muss kein einziger Stich genäht werden, außer evtl. mit den Fadenenden. Ausführliches dann in einem anderen Post.

5 Kommentare zu „Fadenkramsche Maschenproduktion

  1. Mensch, du Emsige! Toll!

    Der Pimentón ist fein. Vor allem gut, dass der „Sprit“ gereicht hat.

    Der Amburgo sieht viel Gutes versprechend aus! Das Rot finde ich unglaublich schön!!

    Liebe Grüße nach Fernost
    Pia

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  2. Den Pimenton könnte ich dir glatt entführen – ganz meine Farben 😄 Aber vielleicht finde ich ja auch passendes Garn im Vorrat (ganz bestimmt 🙄😊 ) und stricke ihn mir einfach selber (und prompt ist mir auch eingefallen, woraus. Praktisch, wenn man sein eigenes Wolllager im Haus hat 🤣)

    Ich hoffe mal, es hat sich auch im Osten etwas abgekühlt – wobei ich ja inzwischen 30 Grad als angenehm empfinde…

    LG
    Connie

    Gefällt 1 Person

    1. Ja, „suchet und ihr werdet finden“ ist eine Weisheit, die nicht von der Hand zu weisen ist ;-)) Aber mit dem Teilchen wirst Du Spaß beim Stricken als auch beim Tragen haben, ganz bestimmt. Lediglich ein paar Garnmeter für eventuelle Ausschnitt-Verkleinerung sollten übrig bleiben ;-))
      Und nein, abgekühlt hat es sich hier noch nicht, morgen soll nochmal Rekordhitze kommen und ab Freitag angeblich Abkühlung. Ich glaube das erst, wenn es soweit ist 😦
      Liebe Grüße – Regina

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