Mosaik – doppelte Bruchlandung und vorsichtiges Herantasten

Leider sind meine bisherigen höchst ambitionierten Ausflüge in die Welt des gestrickten Mosaiks mit Bravour gegen die Wand geknallt.  Über relativ wenige Maschen testgestrickt erschien diese Variante mit Verlaufsgarn sehr vielversprechend, in der Praxis rundgestrickt für XL war es der Flop schlechthin. Hätte frau sich eigentlich denken können….

zigzag_start-02 Geribbelt. Neustart in dezenterer Farbigkeit und in Teilen statt rundherum. Die Entscheidung ist inzwischen gefallen – geht auch nicht.

Mosiak-02

Nun ist wieder Sinnieren angesagt. Ute hat Maßstäbe gesetzt, Nora ebenfalls. Ich muss da nun unbedingt nachziehen, ich sehe ja, das geht, man frau muss nur vorher nachdenken und nicht erst hinterher. Das versuche ich jetzt gerade. Die erste überaus verlockende Idee, in diese Weste – heißt, in eine zweifarbige Nachfolgeversion – Mosaikstreifen einzufügen, habe ich wieder verworfen, die Streifen sind zu schmal, das Mosaik zieht sich zusammen, das wird eher nix, zumal die dunkelgrüne Wolle leider wesentlich dünner daher kommt als die gelbe. Aber geübt habe ich damit schon mal (ungewohnt in krausrechts, geht aber sehr gut ;-)) Mosaik-01und denke, zwei Dinge sind zu beachten; unterschiedliche Nadelstärken für Muster und glatte Abschnitte und eventuell nicht komplette Reihen im Muster zu stricken, sondern dieses mit glatten Rippen fortführen oder diese dazwischen platzieren, wie man es bei dieser absolut genialen Jacke sehen kann. Jetzt kommt die Maschenprobe erstmal ins Wasser, wird dann vermessen und dann geht die Rechnerei los. Egal wie sehr ich diese hasse, ohne geht hier sicher nichts, jedenfalls nicht, wenn endlich etwas tragbares dabei rauskommen soll.

6 Kommentare zu „Mosaik – doppelte Bruchlandung und vorsichtiges Herantasten

  1. Ah, es wird also langsam ernst ;). Mit den unterschiedlichen Fadenstärken wäre ich ausnahmsweise vorsichtig, da kann die dünnere schon etwas untergehen. Und da Du ja eher etwas fester strickst, solltest Du zumindest für die Mosaikabschnitte eine größere Nadelstärke nehmen. (Der Feststrickerin in meinem Kurs habe ich 4,0 mm verordnet, für LL 400 m/100 g. Das klappte ganz gut.) In der Breite hat sich bei mir nach dem Waschen übrigens nichts gedehnt, aber in der länge gibt es ordentlich Zuwachs (fast 40 cm bei der Stola, rund 15 cm bei der Jacke).
    Und jetzt bin ich richtig gespannt, wie es bei Dir weitergeht!
    Liebe Grüße,
    Ute

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    1. Habe meinen Testlappen leicht gespannt und es hat sowohl in Breite als auch Länge 2 cm (auf 50 M) Zuwachs gegeben. Denke aber auch, dass es eher in die Länge wachsen wird. Habe auch mit 4-er Nadel gestrickt, dabei werde ich wohl bleiben. Jetzt baldowere ich die Musterfolgen aus. Es ist nun entschieden, dass es eine Jacke wird, die „schräge Weste“ bräuchte gleiche schmale Muster und ob das wirklich gut aussieht, bezweifle ich dann doch.
      Liebe Grüße
      Regina

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      1. Da stimme ich Dir zu. Für den schrägen Verlauf sollte man wahrscheinlich auch die Muster nicht allzu sehr variieren, sonst würde das sehr unruhig fürs Auge. Sich dafür was zu überlegen, wäre fast eine Herausforderung. Vielleicht fürs nächste Jahr … im Moment bin ich definitiv denkfaul.

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  2. Viel Erfolg und gute Nerven weiterhin beim Mosaikstricken! Irgendwann kriegst du es bestimmt hin!

    So schlecht finde ich das ganz oberste gar nicht – vielleicht als Stola oder breiten Schal für den Winter?

    LG
    Connie

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  3. Es sieht so schön aus……deine Bruchlandung,viel zu Schade fürs Ribbelmonster.
    Da kriegt man „Grummeln im Bauch“,aber Du kriegst das hin.
    Diese Situationen führen im Uhlenhorst meistens dazu,das der HerrUhl besser in Deckung, weil mich so Misserfolge ziemlich grümmelich machen.
    Lieben Gruß, Sabine

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  4. Liebe Regina,
    es tut mir echt Leid, daß Du für Dich so viele negative Erlebnisse mit Mosaik hast…
    Laß Dich bitte durch das zusammengezogege Maschenbild nicht entmutigen!!! Vor dem Waschen sieht alles zusammengeschrumpft und mind. 2 Größen kleiner! Waschen, schön auseinanderziehen, liegend trocknen, bring die wahre Schönheit ans Licht!!!
    Und nicht vergessen, ein helles Garn wirkt immer „dominanter“ und dicker!!! Es ist in der Natur der Farben!
    Darum habe ist zuerst meine Stola als Teststrick gemacht, da habe ich nach dem Waschen Maße genommen und auf mein Pulli umgerechnet! Nach einem Stück auf den Nadeln habe auch dieses gewaschen um ev. Änderungen durchführen zu können. Der fertige Strickstück dehnt sich nach dem Waschen um ca. 12-15%!
    Auch dieses ist wichtig zu beachten… nur Streifen-Muster dehnt sich viel mehr als ein Muster, wo jede 2. Masche gehoben wird. Dieses läßt am wenigsten nach!!! Deine beiden oberen Bilder zeigen genau dieses Muster!!! Das untere Bild wäre für mich der Maß für Durchschnittswerte.
    Also nicht entmutigen lassen! Aber Vorbereitung ist wichtig.
    Viele liebe Grüße Nora

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