… bin ich nach einer wie immer viel zu kurzen Mädels-Urlaubswoche mit bester Freundin im Harz. Wir haben es altersgerecht gemütlich angehen lassen und herrlich entspannte Tage in einem kleinen Dorf in der Nähe von Thale verbracht. Aufregend war allerdings die Zufahrt zum Haus – es durfte einem wirklich keiner entgegen kommen….

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Das Haus – nagelneu restauriert und vom Feinsten ausgestattet – bot genau den richtigen Rahmen für die schönen Tage bei recht gemischtem Wetter. Jedoch freuen wir uns ja über jeden Tag, an dem uns nicht die Sonne auf den Schädel knallt, denn das vertragen wir beide nicht. Das hat dann auch super geklappt; meist sind wir ja mit unserer Anwesenheit die beste Grantie für eine Regenwoche im Harz, dieses Mal war Petrus aber auf unserer Seite und alles war fein. Auch solche Schauspiele konnten wir genießen: Abendhimmel-02k Das einzige „Abenteuer“, das wir uns gönnen wollten, ging allerdings absolut in die berühmte Hose. Im Nachhinein ist uns ja klar, dass es einfach nur eine Schnapsidee gewesen war, am Pfingstmontag die Attraktion des Harzes schlechthin, die neue Hängebrücke über das Rappbodetal an der gleichnamigen Talsperre, besuchen zu wollen. Das wollten außer uns nämlich geschätzte weitere 21.792 MenschInnen. Grandios! Kilometerweit war die Zufahrtsstraße auf beiden Seiten von Wildparkern blockiert, wer einen Platz ergattert hatte, latschte mit glückselig-dümmlichen Grinsen mitten auf der Straße zum Ziel seiner Träume, was das Chaos dann komplett machte. Das Polizeiauto, das sich verschämt auf einem wilden Parkplätzchen versteckt hatte, konnte niemanden schrecken. Wir waren heilfroh, als wir aus der Gefahrenzone wieder heraus waren. Ein zweiter Anlauf am Dienstag war auch nicht viel besser, auch wenn da ca. 10.000 Leute weniger das Gleiche im Sinn hatten; somit haben wir aufgegeben – für dieses Mal. Ich war etwas traurig, denn beste Freundin hatte erklärt, über die Brücke huschen zu wollen, was ich sooo gerne erlebt hätte, denn mir verkrampfen sich allein bei dem Gedanken daran die Schienbeine zu tatarischen Krummsäbeln…

Den Abend nach dem verpatzten Abenteuer verbrachten wir gemütlich und ungestört im Mohnfeld – herrlich, oder? Mohnfeld-01k

Ansonsten haben wir nicht viel fotografiert, da wir meist bekannte Orte besuchten, die längst „abgeknipst“ sind; wie gesagt, es war ganz gemütlich.

Spätestens heute war es aber für mich mit der Gemütlichkeit vorbei; ich durfte viel Zeit bei der Runderneuerung meiner Kauleisten verbringen; nicht lustig, aber notwendig und nun ist alles wieder schick – weiß gar nicht, weshalb mir das eine recht schlaflose Nacht beschert hatte? Aber ist ja meist so – hinterher ist man immer ganz mutig 😉

In diesem Sinne – habt eine tolle Woche! Liebe Grüße in die Runde

Regina