da es lange still war hier auf dem Blog, will ich mich heute mit einer längeren Geschichte aus dem (Garten)leben mal wieder melden.

Der aktuelle Stand von heute vormittag ist dieser: Garten-01

Ja, der Herr Fadenkram kennt keinen Schmerz und keine Langeweile, er ist zwar etwas eingeschränkt, kennt aber keine Gnade mit sich selbst und reißt mal eben ein Häuschen ab. Das vorerst letzte größere Abrissprojekt hier. Das habe ich nun mal zum Anlass genommen, Euch einige Gegenüberstellungen zu zeigen, die das Ausmaß unserer Schufterei hier ganz gut illustrieren.

Fangen wir mit dem damals größten Grauen an – dem Areal hinter’m Gartenhaus. Habe ich in seiner ganzen Grauslichkeit glaub ich noch nie gezeigt, es war allzu schlimm; die Vorbesitzer hatten es uns mit den Worten: „Hier haben wir schon ganz gut aufgeräumt“ übergeben: Garten-04-1 Im Klartext war das für uns dann unter anderem ein großer sehr teurer Container mit Sondermüll… Der aktuelle Stand aus dem gleichen Blickwinkel ist dieser: Garten-04 Kleiner Unterschied, oder? Geradezu, wo die Biotonnen stehen, kommt ein Tor zur Straße, dann kommt unser Lieblingshelfer mit dem Traktor (anscheinend haben hier alle außer uns einen Traktor…) und reißt die Stubben raus, an uns ist es dann noch, so ca. drei Kubikmeter Klamotten aus dem Boden zu klauben. Da das Gelände sehr abschüssig ist, kommen dann so ca. vier bis fünf große Fuhren Mutterboden drauf, einige Fuhren gut abgelagerter Pferdemist (anscheinend haben hier alle außer uns Pferde und sind froh, mal die eine oder andere Fuhre Mist loszuwerden…) dazu und dann kann da was draus gemacht werden.

Ein weiteres Prachtstück war das „weiße Haus“. So sah es von der Seite aus; das Dach war nicht nur gut bewachsen, sondern auch von allerhand Getier dicht besiedelt: Garten-03-1Jetzt sieht es so aus – ZwischenstandGarten-03 und im Zuge der Veranda-Sanierung wird diese Wand einen flotten Verputz bekommen. Wenn dann das Vordach erneuert und die Überraschung unter dem Teppich enthüllt und beseitigt ist, ist ein weiterer Schandfleck aus der Welt.

Weitere gigantische Vorhaben sind beispielsweise, die Tonnen von Steinen aller Art und Größe zu sammeln, zu sortieren, zu entsorgen oder weiter zu verwenden. Es wird uns ein goßes Rätsel bleiben, wie die hier alle her gekommen sind und weshalb man sie überall im Garten sowohl unter- als auch oberirdisch deponiert hat. Wir werden damit ein großes nutzloses Brunnenloch füllen und einen Steingarten basteln. Über die Verwendung der Reste herrscht noch Unklarheit.

Und als positiven Ausblick hier noch die Veränderung am Giebel. Die Umgestaltung des Chaos (Foto rechts oben) hat Unmengen von Schneeglöckchen und Winterlingen enthüllt, zwischen denen jetzt Tulpen und Hyazinthen die Spitzen ans Licht recken. Wunderschön. Aber auch noch viel zu tun…

In diesem Sinne, kommt gut ins Wochenende, liebe Grüße in die Runde

Regina