Nun ist es also da, das neue Jahr, von dem keiner weiß, was es bringen wird, jedoch hofft, es möge ein gutes werden. In diesem Sinne Euch allen meine besten Wünsche für dieses Jahr, in dem sich Wünsche und Träume erfüllen mögen und Angst und Schrecken nicht übermächtig.

Wir sind ganz gemütlich reingeschlittert, im Gegensatz zu allen Jahren zuvor hatten wir das Glück, auch zu fortgeschrittener Stunde noch die eigenen Worte verstehen zu können – sprich: Es herrschte herrliche Ruhe. Unser nächtlicher Deichspaziergang dagegen war eher ein Flop; wir hatten nicht bedacht, dass der Weg auf der Deichkrone je unbeleuchtet ist, der Himmel nicht sternenklar sondern von dickem Nebel vermatscht und der Untergrund recht glatt war. Da die Notaufnahmen an Silvester traditionell schon genug gefordert sind, haben wir auf jegliches Risiko verzichtet und sind nach einem kurzen Spaziergang durch ein weiteres schlafendes Dorf mit einem völlig neuen und herrlich friedlichen Silvester-Gefühl wieder nach Hause gefahren. Aber wenigstens haben wir es geschafft munter zu bleiben und das neue Jahr noch angemessen mit einem kleinen Schlückchen zu begrüßen.

Und jetzt kann also das normale Leben wieder seinen Lauf nehmen. Neue Wolle hat inzwischen Einzug gehalten, viele Strickideen überschlagen sich. Aktuell fertig geworden ist der Snood Barcelona und nach dieser Anleitung entseht ein Pulli, von dem ich noch nicht viel weiß, außer dass er vorne und hinten halt einen Barcelona-Einsatz haben wird, daneben für die Breite ein paar Krausrippen und oben drüber ein nettes irgendwie-Raglan-Oberteil. Das ganze ist dann designing by doing – oder so. Näheres und Fotos dann demnächst hier.

Erwähnenswert ist vielleicht auch noch, dass es termingerecht mit dem neuen Internet -VDSL per Glasfaser (ja, wir sind hier ein modernes Dorf auf der Höhe der Technik ;-)) geklappt hat. Kurios und irgendwie auch ein wenig beängstigend ist allerdings, dass das alte LTE, das zum 31.12. gekündigt war, noch immer präsent ist, obwohl Router ausgeschaltet und SIM-Karte raus ist, Netzwerkverbindung gekappt ist. Es ist da und lässt sich nicht vertreiben und ich frag mich bang, wie komnmt das hierher, wo es doch eigentlich gar keinen Weg mehr finden kann? Nuja, auch dieses Problemchen wird sich lösen lassen, passt aber genau in mein Bild, da ich ja gerade „ZERO“ von Mark Elsberg lese.

Liebe Grüße in die Runde

Regina