zum großen Ärger unserer Liese-Katze ist vor einigen Tagen der Mini-Igel, der jetzt auf den Namen Zwergzwerg zwar nicht hört, damit aber rumlaufen muss, in unseren Keller zur Überwinterung eingezogen. Die ersten kritischen Tage mit Panikattacken und vergeblichen Ausbruchsversuchen sind überstanden, er futtert recht maßlos und ist wieder am Zunehmen; fast 400 Gramm bringt er inzwischen auf die umfunktionierte Küchenwaage. Die Nightlife-Kamera zeigt, dass noch so ein Winzling draußen zugange ist, für den ist bereits eine weitere Unterkunft angebaut, nun muss er bloß noch eingefangen werden.

Was ich nie für möglich gehalten habe ist, dass nun im Keller eine Mehlwurmzucht angelaufen ist für den täglichen Igel-Frischekick. Eine Regenwurmzucht wird dazu kommen – das sollte ja längst starten für die Angelködergewinnung, aber es war nie der rechte Anreiz vorhanden, der Angelladen hat die ja schließlich auch. Aber mit zwei gefräßigen Igeln wird das dann doch etwas heftig auf die Dauer….

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Der Mini-Schnuffel noch in Freiheit

Die Winterfütterung der Oderbruch-Flatterer ist auch erfolgreich angelaufen. Ein Futterhäuschen nett vor’m Küchenfenster in Szene gesetzt, sorgt nun für Spaß und Abwechslung bei Mahlzeiten und Küchenarbeit. Nachdem der Besuchsbetrieb schleppend angelaufen war, ist da jetzt das ganz große Kino. Massen von Meisen und Spatzen, das Spannendste ist, dass jede Art ihre speziellen Zeiten hat und ihr spezielles Rückzugsgebiet. Die Spatzen in der Liguster-Hecke, die echt „lebt“ und die Meisen in der großen Thuja.

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Was nicht mehr in die Hecke passt, sitzt oben drauf….

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… und wartet auf seinen Platz bei der Dinnerparty auf der Fettschüssel   😉

Liebe Grüße in die Runde

Regina