Schon lange trieb sich ein Projekt in meinem Strickhirn herum, jetzt wollte es auf die Nadeln. Beim Garn habe ich mich an das Originalgarn gehalten, leider war meine Farbwahl nicht wirklich optimal. Crazy Zauberball hörte sich schon mal gut an, aber „Pianoa Bar“ war leider etwas daneben gegriffen; es ist für mein Empfinden einfach nicht genug Kontrast zwischen den Farben. Hätte ich aber wissen können, denn welche Piano-Bar kommt schon in leuchtenden Farben daher? Nuja, das wird dann wohl einen zweiten Versuch zur Folge haben, fürchte ich 😉phoenix-01Das absolut miese Regenwetter-Fotolicht tut ja nun sein Übriges, aber viel mehr Farbe ist da auch nicht… Blitz war auch nicht hilfreich, verdeutlicht aber die die hochinteressante Strickweise, bei der jedes Feld mit einer Lochreihe abgesetzt wird:

phoenix-02

Hinten Mitte, seitlich nach oben gehen dann die „Flügel“ ab

So, genug gejammert; die Details. Das Tuch heißt „Phönix“ und ist ein Design von Ruth Kindla. Um es zu stricken, sollte einem die Art der Darstellung ihrer Strickschriften schon etwas geläufig sein, sonst könnte man daran scheitern. Aber einmal verinnerlicht, geht es mit Nadeln 4,5 flott voran; ich hatte es in drei Tagen fertig – und das bei einer Spannweite von über zwei Metern! Es stecken  genau 207 Gramm drin und ich habe mir gratuliert, doch drei Knäule gekauft zu haben; der Rest gibt locker noch ein Paar Stulpen dazu.

Noch ein paar Bilder (draufhauen macht sie groß   ;-)):

Liebe Grüße aus dem Regen

Regina