Vieles deutete darauf hin, dass hier bei uns im Garten nachts ganz schön die Post abgehen muss – „geknackte“ Biotonnen, egal, wie vermeintlich trickreich man sie gesichert hatte, geklaute Seerosenblüten auf dem Tümpelchen, der umsortierte Komposthaufen – also kurz, wir wollten nun mal wissen, was und vor allem wer hier im Dunkeln so alles aktiv ist. Dazu kommt, dass es im Dreh einige bedauernswerte Katzen gibt, für die das Leben unserer Liese der absolute Luxus sein muss und die wir füttern. Das passiert nachts, da unsere Diva ja leider keine Artgenossen im Revier duldet.

Was lag also näher, als am Futterplatz so eine kleine Spionage-Kamera zu installieren? Ja und die Fotos, die diese jetzt liefert sind wirklich sehr aufschlussreich. Als da wären die echten Adressaten der Futterspenden – wohlgemerkt das Treiben einer einzigen Nacht!

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An dem empört-fragenden Blick der Mieze erkennt man schon – sie ist irritiert, denn sie ist nicht allein am Napf…. Nachdem sie dann aufgegeben hatte, wurde das stachelige Treiben bunter – Mama, Papa, Kind – wie sich das für eine gute Igelfamilie so gehört:

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Aber auch hier war längst noch nicht Schluss, denn auch Familie Igel musste bald wieder weichen – wenn auch unter Protest:

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Und das ist ein ganz schön großer Bursche, der da die Reste vertilgt…

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Und wer genau hinguckt, der sieht auch den zweiten im Bunde (links hinter dem Gitter):

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Tja und wenn dann die Sonne den neuen Tag beleuchtet, sieht der „Tatort“ völlig harmlos aus.

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Habt einen guten Start in die neue Woche – liebe Grüße

Regina