… bin ich mal wieder und habe nun endgültig den Produkten des leider allgegenwärtig überproportional heftig vertretenen Wollfabrikanten mit den Anfangsbuchstaben L und G abgeschworen, für immer und ewig, jawohl. Zu oft habe ich mich über Ausbluten, Massen von Knoten, labberiges Garn usw. geärgert, muss man doch nicht, es gibt doch inzwischen zum Glück so reichlich Alternativen!

Und nun zum aktuellen Ärgernis. Vor zwei Jahren hatte ich mir aus dem netten Baumwoll-Bändchengarn „Inside“ einen Pulli gestrickt, den ich nach der ersten Wäsche ribbeln musste, da er total eingelaufen war. Aber nun – neu gestrickt – trage ich ihn gerne und mit Begeisgterung, da er gut passt und mich nicht beißt. Demzufolge habe ich sofort zugeschlagen, als ich das Garn bei Iiibääh zu einem absolut unwiderstehlichen Preis ersteigern konnte. Jetzt sollte es auf die Nadeln. Aus dem ersten Dilemma klug geworden, startete ich vorsichtshalber ein Experiment mit für mich unfassbarem Ergebnis:

inside02Oben und unten sieht man einen vorschriftsmäßig bei 30° im Schonwaschgang gewaschenen (noch nicht hundertprozentig trockenen aber bereits heftig gestreckten) Strang und in der Mitte einen noch ungewaschenen. Ich hatte jeweils drei 150-g-Knäule zu einem Strang gehaspelt. Man könnte jetzt sicher ausrechnen, wieviel an den 150 Metern pro Knäuel jetzt fehlt, aber das muss nicht sein, das Foto spricht Bände.

Zum Glück habe ich genug Garn, um auch mit nur drei Vierteln der Ausgangslänge hinzukommen, aber lustig ist was anderes…

Empörte Grüße in die Runde

Regina, die demnächst ihren nächsten Reinfall mit Wolle von diesem Erzeuger berichten wird…