Ja, nun wird es höchse Zeit zu verkünden, dass wir im neuen Heim angekommen sind.

Wie es bei uns nicht anders geht und noch nie anders ging, mit jederMenge Stress und Chaos, mit denen wir noch etliche Zeit zu kämpfen haben werden. Der Umzug als solcher  war der chaotischste, den wir jemals (und wir haben schon einige Umzüge hinter uns!) hatten und das hat uns ganz gemein ins Hintertreffen gebracht.

Geplant waren zwei Tage – am ersten Tag Küche ab- und im neuen Haus wieder aufbauen. Damit hätten wir – toootal erschöpft und am Ende all unserer Kräfte – dann noch Zeit gehabt, die letzten Reste einzupacken. Denkste. Montag früh kamen zwei große Umzugs-LKWs, aus denen sechs Gestalten hüpften, von denen eine fröhlich krähte: „Jetzt ziehen wir um und zwar komplett und zwar alles heute!“

Am liebsten hätte ich ein Mauseloch gesucht, aber half ja nix. Lange Rede kurzer Unsinn – man hatte sich total verschätzt und kam dann zeitlich und tageslichtmäßig in arge Bedrängnis.  Daraus resultierte, dass man die Aufschriften auf den ca. 180 Umzugskartons (ca. 80 davon GöGas Bücher, die ins Obergeschoss sollten) nicht mehr lesen konnte oder wollte und fast alle unten im Wohnzimmer landeten, wo der meiste Platz war. Die paar, die nach oben kamen, gehörten zum großen Teil nach unten, klar doch.

Daran knabbern wir noch immer, denn der Zustand der Erschöpfung und Kraftlosigkeit ist längst noch nicht überwunden, da ja gleichzeitig mit dem Einräumen hier das „alte“ Haus übergabefertig gemacht werden musste. Der Herr Fadenkram hat geradezu übermenschliches geleistet, aber es braucht halt seine Zeit.

Jedoch am Sonntag konnte ich dann die Übergabe an die neuen Besitzer mit Bravour abwickeln; sie sind ganz liebe nette Leute und freuen sich auf ihr neues  Anwesen, auf dem sie sich dann hoffentlich wohlfühlen werden! Wir haben gestern die letzte Runde Krimskrams von dort hierher abgefahren, heute wird nochmal eine Fuhre Sperrmüll abgeholt und dann ist dieses Kapitel für uns endgültig abgeschlossen, worüber wir sehr froh sind, denn wir mochten beide dort nicht mehr hin, wir haben damit abgeschlossen und sind voll auf den Neuanfang konzentriert.

Bevor wir damit nun voll durchstarten, werden wir uns jedoch erst einen Tag Rundum-Erholung in unserem Lieblings-Thermalbad im Spreewald gönnen – mit allem Drumherum, Panschen, schön Essen gehen und einfach einen faulen Tag rundherum genießen.

Leider klappt es hier nicht so toll mit dem angeblich super vorhandenen Funk-Internet, teilweise kommen wir gar nicht ins Netz, manchmal rennen wir wie die Pfadfinder mit dem Funk-Router durchs Haus und gucken, wo ein Balken auftaucht, es ist eine Plage und Vodafone ratlos, was uns auch nicht weiterhilft. Heute sind es zwei kleine Balken, was mich flink zu diesem Post inspiriert hat 😉

Liebe Grüße in die Runde – Fortsetzung folgt

Regina