ob ich eigentlich noch ganz dicht bin. Ja, ehrlich. Denn im Grunde weiß ich nicht, wo vorne und hinten ist, unser großer Umzug naht mit Riesenschritten und ich sitze da und teststricke. Damit es sich lohnt, gleich im Doppelpack, klar doch; einen Pulli und eine Strickjacke.

Aber gesagt ist gesagt, also zeig ich das schon mal. Als erstes ist da dieser Pulli „we can be heroes“ von Regina Mößmer. Die Designerin mag das Schlichte, Leichte, Einfache, das mit wenigen Akzenten auskommt, dafür aber mit richtig gut ausgearbeiteten Anleitungen, die keine Frage offen lassen. Alles ist Top-Down mit unterschiedlichen mitgestrickten Ärmelvarianten und genau das ist es, was mich an diesen Modellen so reizt.

Ganz neu in meiner Raupensammlung ist nun in diesem Pulli die gezöpfelte Rundpasse:

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Ein Stück weiter bin ich ja schon (teilweise  – glaub ich jedenfalls – schlafend gestrickt):

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Fast ist der untere Rand erreicht, der mit einem r/l-Bündchen abgeschlossen wird. An den Ärmeln, über den Bündchen, gibt es dann nochmal einen Zopfabschnitt. Den Ausschnitt wird dann ebenfalls ein r/l-Bündchen einfassen, mit dem man dann auch gleich die Weite nach eigenem Ermessen gestalten kann.

Ich stricke das Teil wieder mit der Quite von Ice Yarns, die mich wirklich begeistert, federleicht, super-ergiebig und strickt sich flott voran. Hier habe ich allerdings noch ein ganz dünnes Fädchen Merino/Yak-Gemisch ebenfalls von Ice Yarns dabei, dass die Mapro passt. Ich muss bei der Länge einiges zugeben, denn da die Quite zu einem guten Teil aus Baumwolle besteht, weiß ich inzwischen, dass sie einläuft;-)

Der zweite Kandidat ist die Jacke mit dem für Reginas Modelle ungewöhnlich kurzen Namen „Vienna“. Für diese habe ich die Superlana von LG wieder aus ihrer Umzugskiste gekramt und ihr zu einem neuen Start verholfen (das Garn hat schon drei gescheiterte Versuche hinter sich) und bin fest entschlossen, dass es dieses Mal zum guten Ende kommt.

Diese Jacke ist ebenfalls sehr schlicht, der Ausschnitt wird gleichzeitig mit der Schulterlinie mit verkürzten Reihen geformt, dann werden sofort die Ärmel mitgestrickt. Das gefällt mir, ist eleganter als Raglan aber fast genauso einfach.

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Das Foto ist etwas unscharf, aber man sieht die Schultergestaltung, denke ich.

Die vorderen Blenden sind nur rechte und linke Maschen, durch einen kleinen Trick sehen sie aber richtig gut aus und rollen sich kein bisschen.

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Schmuckelemente sind auch hier ganz dezent eingesetzt- ein lustiges kleines Lacemuster „Hirschgeweih“ ziert den Rücken und die Taschen, die dann in die unteren Vorderteile eingestrickt werden. Aber so weit bin ich noch nicht.

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Ich hoffe nur, dass das Entspannungsbad das Ganze etwas ebenmäßiger werden lässt, ich bin ein echter Runden-Stricker, daher ist es doch recht hoppelig beim Reihenstricken….

Liebe Grüße in die Runde

Regina,

die Euch demnächst dann die Neuigkeiten von der Baustelle erzählt und zeigt. Es geht voran und wir sind so happy!