Endlich war es mal wieder soweit: Mädelswoche mit bester Freundin im Harz. Was hatten wir uns darauf gefreut, wie sehr hatten wir es nötig, endlich mal ein wenig abschalten zu können. Das (überwiegend mistige) Wetter sorgte dann dafür, dass das auch ohne Anstrengung klappte.

Die erste und einzige Wanderung mit touristischen Ambitionen führte uns über einen Berg zielsicher dort hin, wo wir überhaupt nicht hin wollten, nämlich irgendwo ins Nirgendwo. Aber wir stießen dort auf menschliche Siedlungsanzeichen und auf Tiere, sogar solche, die mein wolliges Herz auch ganz besonders liebt:

Steh'n die Schafe auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist - es blieb natürlcih....

Steh’n die Schafe auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist – es blieb natürlich…. (sie standen ja auch nicht auf dem Mist ;-))

Ehh Jungs, alle mal mitkommen und gucken

Ehh Jungs, alle mal mitkommen und gucken

Haste mir was mitgebracht? Neee? Was willste dann hier?

Haste mir was mitgebracht? Neee? Was willste dann hier?

Der Chef der Truppe auf dem unteren Bild ist ein Kamerunschaf, hab ich inzwischen gelernt, ich war versucht ihn für eine große Ziege zu halten. Dafür entschuldige ich mich hier in aller Form, liebes Schaf!

Der Blick ins nieselig grau verhangene Tal ließ uns dann wenig später diesen Ausflug beenden, nach Hause gefunden haben wir ja dann zum Glück.

Talblick02Am Vortag hatten wir allerdings schon mit leichtem Schaudern einen Blick auf die modernen Abenteuer anderer Leute werfen können. Wir waren an der Rappbode-Talsperre, da, wo es die höchste Staumauer Deutschlands hat. Findige Köpfe haben dieses genutzt, um eine Ein-Personen-Freiflug-Seilbahn zu installieren. Von dort aus kann man eine Minute lang über 1.000 Meter zu Tal schweben; der Veranstalter verspricht, es wird eine der besten Minuten des Lebens sein „selbst wenn man die Augen die ganze Zeit zugekniffen hat“. Da wir letzteres zu 100% auf uns bezogen, haben wir den Selbsttest gar nicht erst in Erwägung gezogen und uns auf’s Zugucken beschränkt.

Am Start – aufgehängt und eingeklinkt

Am Start – aufgehängt und eingeklinkt

Uuuuund ab die Post.....

Uuuuund ab die Post…..

Schweben über dem tiefen Tal...

Schweben über dem tiefen Tal…

Wie in jedem unserer Urlaube überraschte uns auch dieses Mal der allerletzte Tag mit herrlichem Herbstwetter. Innerhalb weniger Tage hatten die Bäume ihr leuchtendes Herbst-Outfit hervorgekramt und übergeworfen, es war einfach nur herrlich anzusehen und machte den Abschied umso schwerer.

Herbst01Liebe Grüße in die Runde bis bald mal wieder!