Wie gestern versprochen, jetzt endlich die Fotos. Das Problem ist – wie so oft – die Farben wirklich einigermaßen realistisch mit der Digi hinzukriegen. Dabei stellt man leider immer wieder fest, dass diese Technik bei vielen Farben einfach versagt und man fummeln und fummeln kann, um das einigermaßen hinzukriegen. Nun, ich habe gefummelt:

Die erscheint mir noch einigermaßen passend für den Farbeindruck –
links unten der erste Zug, oben der zweite und
rechts der dritte, der sich vom zweiten kaum unterscheidet.
Hier nochmal in der einzigen sonnigen Minute heute digifiert

Bilder hin und Bilder her, ich bin einfach nur begeistert. Ich denke, in dem Sud könnte ich noch weiter färben, aber erstmal ist es genug, meine „Rohwolle“ ist auch alle und andere Farben sollen ja auch noch dran kommen.
Fazit dieser Aktion: Die Goldrute ist eine absolut phänomenale Färberpflanze – sowohl was die erzielten Farben – eine ganze Skala von grün-gelb-Tönen – betrifft als auch die Färbekraft und damit die Ergiebigkeit.

Auf Experimente wie Entwickeln mit Eisensulfat habe ich verzichtet, denn erstmal möchte ich ja die eigentlichen Farben testen.

Bei einem Ausflug gestern habe ich überall an den Wegesrändern Rainfarn in voller Blüte stehen sehen – mal sehen, vielleicht wird das die nächste Färberunde. Herr Wollfrosch grinst nun schon und meint, früher hätten mich die Blüten am Wege einfach nur erfreut, jetzt sehe ich sie schon alle als Farbbrühe. Neeee, so kann man das doch nicht sagen, aber ein bissel was ist schon dran ;-))

Ja und dann noch eine kleine Warnung – sollte es in nächster Zeit still auf meinem Blog werden, dann liegt das nicht an der exzessiven Farbkocherei, sondern daran, dass mein Compi den Dienst verweigert. Er zickt schon eine ganze Weile recht heftig rum und ich fürchte, er muss bald mal in die Computerklinik.

Bis demnächst – wann auch immer….