… findet immerzu und andauernd bei mir statt. Ich weiß auch nicht warum, es ist wohl ein neuer Virus. Aber im Gegensatz zu Vogel- und Schweinegrippe, EHEC und Schwindsucht, ist er nicht mal ansatzweise tödlich – das tröstet, oder?
Da raffe ich mich doch auf und fange endlich – so als kleines Zwischen-durch-Schmeckerchen – den zweiten Handschuh aus der tollen Cherry-Tree-Hill-Wolle an. Davon hab ich ja gut 200 Gramm, das reicht also für viele, viele Handschuhe, was aber Quatsch wäre, da ich wie jeder normale Mensch nur zwei Hände habe. Ja, dann hieß der Plan Hand-schuhe und Stirnband. Klar, wenn man Handschuhe braucht, ist es Winter und im Winter muss man auch ab und an die Ohren schützen, und was bleibt da, wenn man partout keine Mützen auf den Wollschopf stülpen will? Richtig, das Stirnband. Also, Stirnband zu den Handschu-hen. Dann noch ein Tuch, war ja schon so ansatzweise in Planung, aber das Richtige war schwer zu finden. War ja auch noch Zeit.
Und jetzt hab ich das Richtige gefunden, und – klar doch – angestrickt. Und zwar (wurde ja endlich mal Zeit)  „Magrathea“ von Martina Behm. Die Anleitung gammelt schon einige Zeit hier rum und nie war das richtige Garn zur Hand. Jetzt hab ich’s und es sieht genial aus. Wenn man dann auch erstmal die Anleitung begriffen hat (ich hab eine Weile dafür gebraucht, aber vielleicht bestimmt lag es nur daran, dass ich mitten in der Nacht anfangen musste), geht das flott voran und hat auch einen gewissen Suchtfaktor.

Die geniale Kante im Detail

Der aktuelle Stand – bevor es wieder Nacht wird

Nun hab ich mir damit aber ganz schön ins Knie geschossen, denn erstmal müssen ja beide Handschuhe und das Stirnband (puhh, welche von den vielen gespeicherten Varianten denn bloß???) fertig sein, denn erst dann kann ich ja munter beim Tuch drauflos stricken. Und hier schließt sich nun der Kreis – den zweiten Handschuh hab ich ja inzwischen angefangen und habe auch schon den Daumen vollendet….