zum Beweis zeig ich hier mal den aktuellen Stand einiger WiPs.
Als erstes wieder mal eine Windsbraut, Manaus, auf die ich so lange gelauert hatte. Da ich aber mit zwei Nadeln stricke, ist die momentan schwer zu zeigen, aber dieses Gewürge hier ist sie:

Windsbraut Manaus  die erste

Ein kleiner Eindruck vom Gemustere…

Das Garn ist ein gefachtes Designergarn mit viel Viskose und etwas Seide, das ich aus einem jahrelangen Dornröschenschlaf erweckt habe. Ich finde, das passt ganz gut. Ich stricke mit 5er Nadeln, was sich bei dem rutschigen Garn nicht so ganz gut macht. Ist aber fast geschafft, morgen werde ich es wohl von den Nadeln kriegen. Das Muster erfordert vor allem zum Ende hin allerhand Konzentration, „Bertha“ ging wesentlich einfacher über die Nadeln. Trotzdem, das Tuch gefällt mir spitzenmäßig und es wird gewiss nicht das einzige seiner Art bleiben.

Dann werkele ich auch noch an dem Klabauter-KAL „Nanami“, ein Top mit einem sehr dekorativen Lochmuster. Da bin ich beim Rückenteil kurz über Ärmelanfangshöhe – ich strick da kleine Ärmel ran, so ärmellos ist nicht mein Ding.

Und Dritter in der Runde ist der RVO „Nouveau“, bei dem ich jetzt mit dem Rundherum-Lochmuster anfangen muss.

Das war bisher mein Fernsehgestricksel und nun hab ich nur noch „Hochkonzentrationsprojekte“ rumliegen. Und was mach ich nun beim Fernsehen? Was Neues wollte ich eigentlich nicht schon wieder anfangen. Aber das Problem muss ich heute noch nicht lösen, denn heute ist absolut nichts für mich im TV – auch gut.

Dafür habe ich Kokosfasern zum Färben eingeweicht, jetzt werde ich diese kochen, nebenher die Wolle beizen und morgen gibt es dann die erste Kokos-Färbung. Da bin ich sehr gespannt, denn was da rauskommt (es sollen auf alle Fälle Rot-Töne sein) kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Aber wie immer gilt da Wollfrosch-Motto: Versuch macht kluch.

Habt einen gemütlichen Abend –
Froggie