Also ich bin ja eher der gemütliche gelassene Typ, aber heute kocht selbst mir das Blut. Anlass des Ärgers ist die Erkenntnis, dass uns tatsächlich jemand nachts die Gurken aus dem Treibhaus klaut. Ja, wirklich kein Witz! Gestern abend hatte Herr Wollfrosch geerntet und die zwei schönsten und größten Exemplare hängen gelassen, die sollten heute früh frisch gepflückt zu Schwiegermutter Wollfrosch reisen. Und heute früh, als ihr Stündlein schlagen sollte, waren sie weg. Einfach so, weg.
Nun ist unser Treibhäuschen klein und übersichtlich, fünf Gurken-pfllanzen wachsen da prächtig vor sich hin und versorgen uns mit garantiert gift- und keimfreiem Gemüse, lediglich die allgegenwärtigen Schnecken knabbern mal dran rum. Aber das hält sich in Grenzen und wenn die zwei größten Exemplare über Nacht verschwinden, dann waren das eben mal nicht die Schnecken.

Nicht, dass wir nun keinen begründeten Verdacht hätten, klar haben wir den, aber das macht die Sache überhaupt nicht lustiger und beweisen können wir auch nix. Also Schloss ran und abschließen.
Aber der Gedanke, dass da jemand, der da überhaupt nichts zu suchen hat, nachts in unserem Garten rumschleicht, der gruselt mich einfach.

So, das musste ich mal loswerden. Jetzt fahre ich ein Gurkensicherungs-Schloss besorgen.
Bis später
Froggie – empört