hmm, ich  selbst habe ja schon einen großen und einen kleineren Fuß – beim Schuhkauf immer eine echte Herausforderung. Aber dass ich mir nun ein Paar Socken gestrickt habe, die diesen Unterschied noch so richtig hervorheben, das war keine Absicht und ist auch nicht lustig, denn einer ist wirklich zu groß und der andere dafür zu klein. Obwohl sie auf den jeweils eigentlich passenden Füßen probiert wurden. Und das kam so:
Frau Wollfrosch wollte doch nun nach diversen Paaren fertiggestellter Socken mal was neues ausprobieren. Und angesagt dafür war Toe Up; was mich ausgerechnet dazu getrieben hatte, weiß ich nicht mehr, die angefangene Socke lag dann auch nach mehreren Wutanfällen und zwei fast gebrochenen Fingern seit Wochen im UfO-Korb. Und da ich diesen gerade ausmiste, tauchte sie auch plötzlich wieder auf. Und so dachte ich mir, frisch ans Werk, das haste schnell fertig und die zweite dann wie immer von oben dazu und – bingo, wieder was fertig. Gedacht, getan. UfO-Socke war dann auch recht schnell fertig, wurde ausgezählt, aufgeschrieben und die zweite angeschlagen und bei einem gemütlichen Fernsehabend ohne nachzudenken geschweige denn zu messen, nach den Maschen- und Reihenzahlen der ersten fast vollendet. Als dann tags darauf beide Socken nebeneinander lagen, sah das komisch aus. Sie sind sehr unterschiedlich in der Größe, da hat auch das Bad nichts geholfen. Mist.

Geschickt fotografiert – hier sieht man den Größenunterschied kaum….
Die technischen Daten: superweiche gefachte e-bay Designerwolle,
4-fach, Nadeln 2,5, 75 g

Gelernt habe ich also, dass Toe Up zumindest im Spitzenbereich viel lockerer und damit dann auch größer ist. Sicher kann man das bei einiger Übung auch hinkriegen, aber für mich ist das nichts und ich erkenne da auch wirklich keinen Vorteil bei. So werde ich also meine Socken weiterhin alle oben anfangen, wo man dann auch nicht das Problem mit dem zu eng abgeketteten Bündchen hat.
Aber wie immer – Versuch macht kluch, und ich hab versucht….