…meint Lieschen.

Sie ist maulig und unzufrieden, weiß nicht, ob sie drin sein soll oder lieber draußen – entsprechend oft darf man die Türen für sie öffnen und schließen – toll – und sie ist mit aller kätzischen Tücke dabei, ihren Wintermantel auf Couch, Sessel, Bett und anderen bevorzugten Ruheplätzen zu verteilen. Ebenfalls toll.
Aber ich sag mir immer, sie kann ja nichts dafür, es liegt nur in der pingeligen menschlichen Betrachtungsweise, das lästig zu finden. Der Katze ist es egal, für sie gehört es dazu – genauso wie das so beliebte Dreckeln am Futterplatz. Außerdem, wenn das Personal nicht überall Katzenhaare und breitgelatschtes Futter mag, dann kann es all die-ses doch einfach wegräumen – wozu hält man  sich schließlich seine(n) Menschen – doch wohl für Futter, Streicheleinheiten und ein gewisses Maß an Ordnung und Sauberkeit – oder?

Also, ich döse mal noch eine Runde auf meiner
kuscheligen Hängematte und überlege, wie ich die Dosies nachher
so richtig in Trab bringen kann!

Bis neulich dann mal –
Euer unverstandenes und frühlingshippeliges Lieschen

P.S.: Nein, ich habe da keine Wunde am Hals, das ist mein schickes rotes Halsbändchen!