jetzt muss ich doch noch schnell kundtun, wie fleißig ich bin *grins*.
Der große goldene Hitchhiker ist längst fertig, ich hab ihn auf die Wahnsinnsmaße von 2,50m x 35 cm gebracht und dabei ist er federleicht. Heißt, ich kann mich bei Bedarf drin einwickeln und breche nicht darunter zusammen – Klasse!

Ja, und da ich derzeit auf dem Tripp bin, alles Mögliche zu stricken, was man um den Hals wickeln kann, hab ich gleich noch was angefangen. Einen Schal. Aus Regia SoWo 6-fach, Design Kaffee Fasset, einmal mit langem und einmal mit kurzem Verlaufsrapport. Daraus hatte ich schon mal einen halben Experimentalpulli fertig, der sah so grausig aus, den hab ich dann lange vor Vollendung gleich aufgeribbelt, um gar nicht in Versuchung zu kommen, damit rumzurennen. Seitdem überlege ich, was ich aus der Wolle – Pullovermenge in mehreren Farbvarianten – wohl machen könnte: einen Pullover jedenfalls nicht mehr. Und da fiel mir gerade zur rechten Zeit mal wieder das mit den verkürzten Reihen ein, und zwar das Titelmodell von Band 1 „Zauber der verkürzten Reihen“ von Ruth Kindla. Ich habe es farblich frisch-fröschig gewagt abgewandelt und so sieht das bisher bei mir aus:
Von diesen Fotos war ich höchst entzückt, denn darauf sieht das viiiel besser aus als das, was da so krumpelig an meiner Nadel hängt. Aber jetzt ist auch klar, ich stricke den nun zuende (einen Meter hab ich ja schon) und versuche ihn dann glatt zu kriegen. Die „Augen“, die ich hier mittels Stecknadeln trickreich festgepinnt habe, sind nämlich eher Bullaugen, also regelrechte Tüten und das sieht sehr komisch aus, ist aber nicht wirklich zum Lachen. Aber ich bin sicher, nach Waschen und Spannen wird sich das gerichtet haben. Hier noch so ein Auge in groß – diese Technik finde ich faszinierend und die Farbeffekte einfach großartig, wobei sie ruhig auch etwas dezenter sein können:

Und in Folge der verschwenderischen Materialmengen werden dann wohl noch Handstulpen, Stirnband und Socken folgen müssen.
Ja, dann könnte ich Euch auch noch den Pulli zu der Weste von letztens zeigen, geht jetzt aber nicht, weil ich drin stecke. Soviel aber schon – so schlicht und unspektakulär er auch aussieht, er ist sowas von kuschelig und angenehm, dass er echtes Potenzial zum Lieblingspulli hat. Dann noch die Weste drüber und ich bin gegen alle Tücken des Winters gefeit! Bild also demnächst.
Jetzt wünsche ich allen einen guten Start in den Sonntag – Gute Nacht und bis morgen!