ist im kurz mal wieder männerfreien Hause Wollfrosch! Die gestern angefangene Zopfblende ist gut vorangekommen, knapp einen Meter lang ist sie jetzt und gefällt mir supergut, so dass ich denke, es wäre an der Zeit zu überlegen, wie es dann damit weitergehen könnte. Und wobei kann man am besten Überlegen und über Strickerei nachdenken? Richtig! Beim Stricken! Der Zopf erfordert allerdings volle Konzentration, also muss zum Nachdenken was Einfaches ran. Und da ich nach Vollendung des Wollmeise-Hithikers festgestellt hatte, dass er zwar lang genug ist, die Breite aber doch zu wünschen lässt (war ja wieder mal schlauer und hatte statt der empfohlenen 150 g eben nur 100 genommen – einfach, weil ich mehr nicht hatte), kam mir doch die Idee zu einem weiteren Exemplar seiner Art.

Einer vollendet, der zweite auf der Nadel….

Bei der grimmen Kälte, die hier derzeit herrscht (jetzt: -16°), ist es auch gar nicht schwer, auf solche Idee zu kommen. Und so habe ich nach dem Vorrats-Schock vom Dienstag noch mal ins Wollregal gelugt und dieses tolle Garn gefunden. Leider kann so ein Foto unter der Lampe nicht wirklich die richtig leuchtenden Farben rüberbringen:

Das ist eine Eigenkreation von mir, deren Farben mich begeistern, aber wie so oft, wenn man was Schönes gemacht hat, ist auch ein Haken dabei, der hier heißt, reicht nicht für was Größeres. Aber für einen kuscheligen warmen Hitchie reicht es allemal, also wird es einer! Und – man ahnt es – er ist schon ganz schön im Werden, wie man auch sehen kann:

Damit es flink weitergeht, höre ich jetzt auf zu erzählen und schwinge mich wieder an die Nadeln. Ein bisschen Haushalt ist ja dann im alten Jahr auch noch angesagt, die neuen Vorhänge für’s Küchenregal, für deren Schöpfung nun mit der neuen Nähmaschine auch keine passende Ausrede mehr zu finden ist, ebenfalls. Aber das krieg ich hin, ganz sicher. Beispielsweise, indem heute abend Herr Wollfrosch den Staubsauger schwingt, während ich mein Nadel-Baby schnurren lasse – so einfach kann das sein! 
Bis bald!