Nach drei recht chaotischen aber nun gut überstandenen Tagen Euch allen noch wunderschöne entspannte, harmonische und gemütliche Restfeiertage unterm Lichterbaum! Ich hoffe, dass keine ‚Wetteropfer‘ zu beklagen sind und alle Weihnachten dort verbringen, wo sie es geplant hatten!!!!

Wir haben unseren immer recht stressigen Heilig-Abend-Tag gut hinter uns gebracht und heute nach 20 cm nächtlichem Neuschnee und anschließender Schipperei ist Gemütlichkeit und Faulenzen angesagt. Heißt, nach lecker Entenbraten, Mittagsnickerchen und Kaffetrinken sind nun Stricken, Lesen und andere Dinge, die Spaß machen, dran. Und da fiel mir dann ein, dass ich ja meine Bloggerei hier ganz schön vernachlässigt habe. Also ändern wir das umgehend, zumal ja jetzt nichts Geheimes mehr auf Veröffentlichung verzichten muss *grins*. Und damit fange ich jetzt gleich an. Zuerst stelle ich mal Herrn Wollfroschs „Last-minute-Winterset“ vor, aus seinem Wunsch nach einem ’schräg gestreiften Stirnband‘ (weil er dachte, bei diesem Wusch müsste ich passen – nix da, schräg ist eine meiner liebsten Übungen!) war dann am Dienstag die Idee geboren, da noch einiges dazu zu tun. So weit bin ich gekommen, ein Tychus ist noch in Arbeit und soll das Ensemble vervollständigen.

Stirnband, Marktfrauenhandschuhe und Hitchhiker (ohne Zipfelchen)
Mütze muss noch, ist aber schon in Arbeit.

Und dann gab’s da auch noch für meine Rapunzel-Schwester diese geballte Ladung Wolliges:

Spüli, superdicke warme wollige Puschen für die immer
und ewig kalten Füße, Topfies und Eierwärmer  sowie zwei
kuschelige Fransenwaschlappen.

 Ja, das waren die Dinge, an denen ich in der letzten Zeit mehr im Geheimen gewerkelt hatte. Meine beige-graue Weste, an der ich schon ich weiß nicht seit wann rumstricke, ist fertig gestrickt und oh Graus, verhauen. Toll. Ich war restlos begeistert. Das ist nämlich so ein Ding, wo zwei endlos lange Streifen in Dreiecken gestrickt und dann mittels Unterarm- und Rückennaht zur Weste werden. Nun habe ich eben nicht ein rechtes und ein linkes Teil gestrickt, sondern zwei rechte – oder zwei linke, egal, es sind zwei gleiche. Da hat mich dieses Ding eh schon irgendwie gefrustet, weil ich da farblich nicht so recht begeistert bin und dann sowas. Aber mir schwant schon, wie ich das Dilemma „gewollt“ aussehen lassen könnte, und das werde ich dann mal probieren. Der dazu passende Pullover durfte auch mal keck aus seiner ‚Ecke der Verdammten‘ hervorlugen, ich werde ihn nun als neues Fernseh-gestricksel aktivieren und hoffe, dass der dann wenigstens so halbwegs gelingt. Und all das kommt davon, wenn ich denke, ich bin clever genug, auch mal was ohne Anleitung zu stricken. Bin ich wohl doch nicht *schluchz*.

Jaaaaa und dann hat der Weihnachtsmann noch mit einer tollen Überraschung zugeschlagen, Frau Wollfrosch hat einen Wollmeise-Gutschein bekommen! Damit ist nun voller Begeisterung zur Jagd geblasen, denn Ihr wisst sicher alle, dass es nicht so einfach ist, einen oder gar mehrere von den meistbegehrten Strängen zu ergattern. Bisher hab ich immer irgendwann aufgegeben, jetzt aber werde ich mich konsequent auf die Lauer legen, wär doch gelacht, wenn ich nicht auch mal zum Zuge käme!

In diesem Sinne – ein schönes Restweihnachten und an Frau Wolle der dringende Wunsch: „Lass es endlich gut sein!!! Es reicht!!!!!“