Nun ist der 3. vierte (ich hab schnell mal nachgezählt, hast recht und damit danke für den Hinweis, liebe Glasperlenfee!!!) Advent auch schon fast wieder vorbei; neue Schneemassen sollen unterwegs sein (als hätten wir noch nicht genug davon!),  und wir haben hier das perfekte Winter-Wunderland. Trotzdem will sich einfach keine rechte Weihnachtsstimmung einstellen, da helfen keine Deko, keine Kerzen und kein Schneegestöber, mir ist Weihnachten dieses Jahr einfach nur suspekt. Vielleicht liegt es daran, dass wir ein hartes Jahr hatten, Herr Wollfrosch ist sehr krank und es ist nicht wirklich Besserung in Aussicht, dazu hat er auch noch jede Menge anderen Trödel zu bewältigen, was natürlich meine Stimmung auch nicht hebt. Den Heiligen Abend verbringen wir „zweigeteilt“, da unsere Familie, so klein sie ist, so unendlich kompliziert ist. Also Herr Wollfrosch bei seiner Mutter, Frau Wollfrosch mit Mutter Wollfrosch bei Kindern und Enkeln. Ist halt so und man muss sich halt damit arrangieren. Dafür haben wir dann Silvester in kleinster Wollfroschrunde, worauf ich mich schon sehr freue und hoffe, dass nichts dazwischen kommt.
Aber genug mit Familiengedöns, Winterwetter ist Strickwetter! Gestern habe ich den Hitchhiker angefangen und bin total entzückt, was für eine clevere Idee dahinter steckt und wie absolut leicht sie umzusetzen ist, wenn man weiß, wie es geht. So weit bin ich schon und das mit dem Tausendschön-Garn „Seegras“ – passt perfekt zu Form und Rippenmuster, finde ich.
Und da wir heute morgen knapp minus 19 Grad auf dem Thermometer hatten, habe ich schnell ein Stirnband eingeschoben, das die wollfröschigen Ohren ein bissel warmhalten soll. Das geht lustig voran und saust nur so über die Nadeln, so dass ich es morgen bestimmt schon auf den Ohren haben kann. Danke an Stine für den Tipp!
Nun habt alle einen kuscheligen Abend, bis demnächst hier!