Gibt es wirklich keine andere Möglichkeit…

00Merino-01e…nach dem Waschen entarteten Voll-Merino-Säcken zu etwas Formstabilität zu verhelfen?

00Merino-03e.jpg

Das war der Teststrick „Lotta“ für Regina Mößmer, ich finde den Pulli schick und einfach zu stricken, ich werde mein Glück damit sicher noch einmal versuchen, vielleicht mit dem inzwischen gewaschenen und gestreckten Garn? Eventuell mit einem stabilen Mitlauf-Lace-Garn dabei? Mal sehen. Vorläufig aber sicher nicht 😦

Kommt gut ins Wochenende, liebe Grüße in die Runde

Regina

Es ist vollbracht…

… und war gar nicht soo schlimm 😉  Auch konnte ich die Nacht in meinem Bett verbringen, der Stand von gestern abend war ermutigend.

Der Sockenwoll-Berg hat locker in zwei Fächer gepasst (jaja, es geht mächtig was rein in dieses tolle Regal!) 00SoWo-04Das Gesamtbild hatte inzwischen seinen Schrecken verloren und die Nachtruhe war gesichert. Dazu gibt es jede Menge ein bisschen Platz für die neuen Schätzchen, 00SoWo-03also, die Aktion hat sich gelohnt, würde ich sagen. Etliches hat auch den Weg alles Irdischen nehmen müssen, diese ganzen handgenuddelten „Designer“-Garne, von denen noch einige Kilos hier rumlungerten, mussten nun dran glauben. Ich bin überzeugt, die nie im Leben wieder auf die Nadeln locken zu wollen.

Wer jetzt allerdings denkt, das wären meine kompletten Wollvorräte, dem sei gesagt, dass das ein Irrtum ist. Es gibt noch reichlich Wollverstecke und da wird nun demnächst auch mal der Blitz einschlagen. Das wird viel schwieriger, da dort auch große Restevorräte ihr Dasein fristen….

Liebe Grüße in die Runde

Regina

Gerade eben…

…fragte der Herr Fadenkram sorgenvoll, wo ich gedenke die kommende Nacht zu verbringen. Gute Frage! Sorgenvolle Antwort: Ich weiß es wirklich nicht. Ihn aus seinem Bett zu schubsen, das wäre eine Option, aber nur, wenn es sich bis dahin abgekühlt haben sollte, wofür die Zeichen ja gerade günstig stehen, es wird immer dunkler, die Wetterwarnungen springen gerade auf Rot – puhhh….00SoWo-02

So sieht es gerade in meinem Büdchen aus –  die gute Nachricht ist, drei Fächer sind schon neu eingeräumt! Und dann zeig ich auch gleich mal die Spitze des Sockenwoll-Berges – Himmel, kann ich Socken stricken; sollte eigentlich gleich anfangen….! 00SoWo-01

So, ich mach dann mal weiter und ziehe vorher prophylaktisch alle Stecker, denn es fängt an zu rumpeln…

Jetzt mal auf die harte Tour ;-)

Seit Wochen, ach, seit Monaten schon, steht auf meiner Unbedingt-to-do-Liste das Aufräumen meines immer chaotischer werdenden Wollregals. Und täglich grüßt das Faultier (hahaha, ich fühle das Tier in mir – es ist ein Faultier !!!) und es gibt zwölfundneunzig Gründe, dieses zu verschieben. Klar. Momentan ist es einfach zu warm dafür, neech?

Da ich aber gerade dabei bin, die „Wollwelt“ in Gestalt ihrer Auktions-Plattform „Wool.Discount“ auf Iiibähh leer zu kaufen (psssst, ist noch geheim….) muss ja irgendwie Platz geschaffen werden. Allerhand Motivation kam gestern überraschend auf mich zu, als der Oderbruch-Dorfmuseumsverein fragen kam, ob ich nicht zum Markttreiben beim großen Deutsch-Polnischen Erntedankfest Anfang Oktober mit einer Kollektion meiner tollen Socken, Tücher und Schals vertreten sein wolle. Ja klar, warum nicht, das schafft ja auch Freiraum bei den inzwischen recht ungeliebten und gerade sehr unübersichtlichen Sockenwollbeständen!  Und was viel wichtiger ist – ich kann mal Socken stricken ohne zu überlegen, wer damit dann rumsausen könnte – das mach ich dann hinterher, wenn ich drauf sitzen geblieben bin. Noch viel wichtiger – bei Verkaufserfolgen hab ich dann einen grandiosen Grund, wieder Tücher, Schals und Socken zu stricken!

ja und vor all dem steht nun die Ordnung im Wollregal, hab ich mir vorgenommen. Um das in den Rang der Selbsterpressung zu erheben, zeig ich Euch mal, wie es gegenwärtig aussieht. Ja, richtig, absolut gruselig, erst recht, da allmorgendlich mein erster Blick auf dieses Chaos fällt… Wollregal Das schreit geradezu nach Aufräumen und Platz schaffen!

In diesem Sinne liebe Grüße in die Runde – ich wünsche Euch allen einen unwetterfreien Tag!

Regina

Geribbelt

heute musste Vienna dran glauben, denn mir war ribbelig. Und diese Jacke wartete schon lange in der Opfer-Kiste auf ihr unausweichliches Schicksal.

vienna2

Superlana von LG – 100% Merino, 110 m / 50 g

Dieses Gekräusel hat sich inzwischen im warmen Bade entspannt geglättet und wird die Nacht auf der Leine verbringen, um dann auf seinen neuen Einsatz zu warten.

Die Jacke war ein Teststrick für Regina Mößmer; ich weiß nicht mehr, ob es an mir, der Wolle oder der Anleitung lag, jedenfalls war sie an Hals und Schultern dermaßen breit, dass sich absolut nichts richten ließ. Schade, denn eigentlich mochte ich das Design mit einem dezenten Lochmusterstreifen im Rücken und netten Täschchen über dem Bündchen der Vorderteile.  Nun habe ich mir alles aufgeschrieben und werde eventuell noch einmal mein Glück versuchen, allerdings wird das wohl noch eine Weile dauern, jetzt ist leichter Sommerstrick angesagt.

Liebe Grüße in die Runde

Regina

 

Nee, ich jammere nicht, ich stricke!

Diese Temperaturen hasse ich zwar wie die Pest, aber sie sind mein bestes Dauerstrick-Alibi, denn zu anstrengenderen Aktivitäten als Nadelschwingen bin ich im höchsttemperaturigen Hochsommer nicht fähig ohne Gefahr zu laufen, mit Kreislauf-trudeln total zu versafteln. Das ist schon lange so und wird sich in diesem Leben auch nicht mehr ändern. Man gewöhnt sich daran, vor allem, wenn man frei über seine Zeit verfügen kann und sich nicht in überfüllten Nahverkehrsmitteln rumdrängeln muss, um das Ziel der täglichen Fron zu erreichen.

Ja, zu Sache. Stricken. Am besten geht ja jetzt Baumwolle – total oder gemischt. Ich habe eine melierte Mischung 50% BW mit 50% PA mit 330 m auf 50g von der Garnwelt ins Rennen geschubst, die ich doppelfädig mit Nadel 3,25 zu einem Flechtmusterpulli verwurste. Dieses Muster aus einer ur-uralten Diana springt mich immer mal wieder an und ich stricke es immer noch gerne. 0orange-02e0orange-01-1Der luftige Pulli bekommt kleine angestrickte Ärmelchen und das Vorderteil ist fast fertig.

Inzwischen habe ich auch schweren Herzens Abschied von dem so euphorisch gestarteten Zick-Zack-Mosaik-Pulli genommen. zigzag_start-02 Das Problem liegt in der Garnwahl, das Muster verträgt einfach nicht diesen Verlauf, der es nach meinem Empfinden erschlägt. Ich tröste mich damit, dass das Teil eh zu eng geworden wäre, denn das Mosaikmuster zieht sich sehr zusammen – trotz enorm erhöhter Maschenzahl wäre das eher eine Wurstpelle geworden und das mag ich ja nun gar nicht. Also lege ich das Teil unter ‚Versuch macht kluch‘ ab und starte demnächst neu, denn dieses Muster finde ich einfach genial. Die neue Farbvariante (die obere) könnte / wird wohl so aussehen:0zigzag-neu-01Und damit tue ich auch gleich noch ein gutes Werk in Richtung Stash-Reduzierung, denn das Grün ist Drops Baby-Merino (geribbelte Comodo) verpaart mit der gelben „Boca“ von Online, ein edles Garn aus 50% Baumwolle, 40% Nylon und 10% Kaschmir, das kuschelweich ist aber jegliche Formbeständigkeit vermissen lässt – man kann stricken was man will, es wird ein Sack. Das Mosaik-Gestrick scheint für beide Garne ideal geeignet zu sein, denn es verhindert jegliche Schlabberei, die gewaschene MaPro, die gerade versucht zu trocknen, sieht jedenfalls gut aus. Um eventuellen Schaden zu begrenzen, verhandle ich mit mir, den Pullover dann doch in Teilen statt in Runden zu stricken; das wird aber eher scheitern, Runden sind nun mal bequemer…

Liebe Grüße in die Runde

Regina, die heute gelernt hat, dass in den (gebrandangeschlagten) Kabelkanälen der Deutschen Bahn nicht nur Kabel derselben versteckt sind, sondern auch solche der Telekom, was dazu geführt hatte, dass ich jetzt mehr als einen Tag lang von jeglicher Telekommunikation abgeschnitten war – was für ein GAU!

Frühstücksidyll

oder:

Das kommt davon, wenn man seinen Milchpott unbeaufsichtigt stehen lässt…. Katze

Überhaupt hat die Katze in der kurzen Zeit meiner Abwesenheit Marotten ausgebrütet, die nur auf mangelnde Beaufsichtigung und Abwesenheit von ganz normalen Verboten hindeuten, nicht wahr, Herr Fadenkram?

Wenn eine eine Reise tut…

…dann kann sie nicht nur was erzählen, nein, dann muss sie auch auf ein grandioses Chaos im frühsommerlichen Garten gefasst sein. Und ehe ich da in die Details gehe, erkläre ich erstmal, dass der Herr Fadenkram da nix für kann, denn erstens ist das Unkraut mein Betätigungsfeld und zweitens hatte er dermaßen anderweitig geschuftet, dass ihm das nicht auch noch zuzumuten gewesen wäre.

Und so kam es, dass mich hier nicht besonders überraschend die grüne Hölle erwartete. Auf dem Foto sind Schwertlilien-Babies, Hortensien, eine Pfingstrose und ein Teil der mediterranen Welt versteckt.Grüne-Hölle-01Während der Bereich des Gatten aufgeräumt und ordentlich daher kommt. Die Kartoffeln und die Kübeltomaten, die nicht mehr ins Treibhäuschen gepasst haben: Kartoffeln-01Die Bohnen – im Boden versteckt lauern Möhren, Zuckererbsen und Rosenkohl auf ihren Auftritt: Bohnen-01Daneben mein Schattenbeet noch im Chaos. Wusste bisher nicht, dass Funkien dermaßen beliebt bei den Schnecken sind… Ein Eisenhut hat auch aufgegeben. Nuja, vielleicht treibt er ja neu. Schattenbeet-02Um die Ecke dann – im hinteren Bereich des Gartens, den wir erstmal üüüberhaupt nicht angucken, das organisierte Chaos für unsere Igel, denn außer, dass wir sie putzig finden und einen von ihnen erfolgreich überwintert haben, fressen sie mit Begeisterung Schnecken aller Art. Mit dem Holunder haben wir nichts zu tun, der wächst über den Zaun und ist einfach da und schützt hervorragend gegen unerwünschte Einblicke…Chaos-01Das dekorative Projekt des Gatten, der ehemalige Tümpel des Grauens, hat nach gewaltigen Anstrengungen (inklusive Aus- und wieder Einbuddelns) jetzt ein Gesicht, das man richtig nett finden kann. Auch hat noch kein Mitbewohner sich bisher an den Seerosenknospen vergriffen. Letztes Jahr waren die vernascht, noch ehe sie die Wasseroberfläche erreicht hatten. Das üppige Grün rundherum ist nicht nur Unkraut, sondern kam aus einer Dose, auf der „Blühender Gartenzaun“ stand. Wieso er die rund um den Tümpel ausgekippt hat, wird mir ein Rätsel bleiben (Ihr wisst ja, wer Männer versteht, der kann auch durch Null teilen….), denn es handelt sich vornehmlich um rankende Gewächse, die bald verzweifelt nach Stützen suchen werden. Aber das geht mich ja nix an ;-)) Ich freue mich, dass allerhand pelziges und fedriges Getier hier seine nie versiegende Getränkequelle gefunden hat, die auch prächtig zum Baden genutzt wird.Tümpel-04Kommen wir dann in meine, die dekorative Zone. Nach mehrstündigen Einsätzen an der Unkrautfront ist teilweise wieder Land in Sicht. Es grünt und blüht, dass es eine Pracht ist. Alles hier ist nach wie vor „Work in progress“, einen Plan, den man so nennen könnte, gibt es nicht, wir basteln da nach Lust und Laune. Irgendwann soll jedoch mal eine gewisse Ordnung – vor allem was Größen- und Farbverhältnisse betrifft – entstehen. Jetzt kommt mit, was mich beim Lieblingsgärtner in Verzückung versetzt und das ist nicht gerade wenig.

Hier gilt der Grundsatz: Augen auf beim Pflanzen; Größen und Farbzusammenstellungen wollen halt doch ein bisschen bedacht werden. Aber letztes Jahr waren die alle sooo winzig klein und es wurde gepflanzt, wo Platz war…Beet-05Dass sich hinter all dem Margeriten-Weiß schüchtern der Lavendel ans Licht kämpft, muss man wissen…Beet-06Beet-01Im praktischen, weil essbaren Bereich fällt besonders der Wein auf. So einen Fruchtansatz habe ich noch nie gesehen und bin total begeistert.WEin-05WEin-02Das Reich der Exoten protzt mit reifen Zitronen; die nächste Generation ist derweil schon gewaltig am Werden. Alles andere muss ich auch erst noch freirupfen….Zitronen-01Die Himbeeren wollen auch nicht zurückstehen und versprechen hier wie an den anderen sieben oder acht Sträuchern eine gute Ernte:Himbeeren-01Hatte ich schon verkündet, dass der Herr Fadenkram mich bei meiner Rückkehr aus dem Harz mit der ersten selbstgebastelten Erdbeertorte seines Lebens überrascht hatte? Die war oberlecker und ist längst schon wieder Vergangenheit – leider.

Den Rest, die tollen Rosen, die jetzt überall blühen, zeig ich Euch ein andermal, muss jetzt wieder Spinnengras, Wolfsmilch und wie das Zeug alles heißt, zu Leibe rücken.

Liebe Gartengrüße in die Runde

Regina